Makro Aufnahmen
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Hier kommen z. Zt. überwiegend Kakteen aus
meiner Kakteensammlung zum Zuge. Die blühen dieses Jahr ungewöhnlich gut
und liefern so ausreichend Fotomotive. Auch wenn es nicht ganz zum
Thema gehört, habe ich hier noch etwas zur
Blütenbildung bei Kakteen ins Netz gestellt - und das funktioniert
wirklich.
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Wollköpfige Kratzdistel / Wollkopf-Kratzdistel /
Cirsium eriophorum
Die Wollkopf-Kratzdistel erreicht Wuchshöhen von 50 bis 150 Zentimeter. Die
untersten Blätter sind bis zu 80 cm lang.
Sie bevorzugt Kalk ist aber auch auf sauren Böden anzutreffen. Typische
Standorte sind Wegränder, sonnige und steinige Böden, Weiden und Kahlschläge.
Zu finden ist sie vom Tal an, bis in eine Höhe von 2300 Metern. Dieses Exemplar
habe ich am "Grossen Traithen" bei Bayrischzell aufgesammelt. |
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Copiapoa lembckei (Syn: Copiapoa calderana)
Kommt in den Wüsten im Norden Chile (Atacama, Antofagasta, Caldera) vor.
In dieser Gegend gibt es praktisch keinen Regen, aber regelmäßig von der nahen
Küste kommender Nebel. Dieser deckt den Großteil des Wasserbedarfs dieser
Pflanzen.
Der extrem langsam wachsende Kaktus muß vor übermäßiger Hitze und Sonne im
Sommer geschützt werden. Am bester wächst er an einem Standort mit ein wenig
Schatten. Im Sommer soll er nur wenig gegossen werden. Staunässe verträgt er
überhaupt nicht. Überwintern soll man ihn bei Temperaturen von nicht unter 10°C.
Kurzfristig verträgt er aber auch Temperaturen um die 0 °C. |

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Echinocereus pectinatus var. rubrispinus
(Igelsäulenkaktus)
Kommt in Mexico (Chihuahua) und in den USA (Arizona, New Mexico) vor.
Benötigt durchlässiges, mineralisches Substrat mit reichlich Lehm und Sand.
Im Sommer darf reichlich gegossen werden - ohne Staunässe zu erzeugen. Im Winter
darf die Temperatur nicht unter 10 °C fallen und es darf überhaupt nicht
gegossen werden. |

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Rosa Echinopsis mit drei Blüten |

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Thelocactus hexaedrophorus
Die Blüte brauchte 4 Monate um aufzugehen. Und dann mußte sie sich auch noch
durch die Stacheln winden.
Der Verbreitungsschwerpunkt liegt in Nordmexiko.
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Astrophytum capricome v. minus
Der "billige" Kaktus aus dem Gartencenter trieb unerwartet schöne Blüten.
Astrophytum capricorne v. minus ist einfach
in der Pflege wenn man Staunässe vermeidet, vorwiegend mineralisches Substrat
verwendet und die Winterruhe beachtet. Es ist immer wieder eindruckend wenn
schon dreijährige Jungpflanzen von April bis Oktober prächtige Blüten mit einem
Durchmesser bis zu 5 cm entwickeln die den gesamten Pflanzenkörper wie ein
Sonnenschirm überdecken. |

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Echinopsis rosa - leider namenlos
Die beiden etwa 20 cm langen Blüten gingen bei Regen in der Nacht auf.
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Botanischer Garten in München im Juli 2009
Aufnahmen von Hortensien mit blauen Staubgefäßen,
dunkelroten Rododentren mit ebenfalls blauen Staubgefäßen und
Goldkugelkaktusblüten. |
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Hamatocactus (Ferocactus) hamatocanthus
Eine schöne, zweifarbige Blüte mit etwa 3cm
Durchmesser. |
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Wegwarte
Die mehrjährige Wegwarte tritt bei uns in 3 Unterarten auf. Die häufigste
Verbreitung findet die Wildpflanze (gewöhnliche Wegwarte var. intybus). Die
Wegwarte ist zweijährig, d.h. im ersten Jahr bildet sie nur eine bodennahe
Rosette aus. Im zweiten Jahr wächst sie stark verzweigt in eine Höhe von bis zu
1,20 m. Bekannt ist die Wegwarte noch als Nutzpflanze der Unterarten
Kaffeezichorie (var. sativum) und als Salat-Chicoree (var. foliosum). In Zeiten
der Kaffeemangelversorgung wurden die Wurzeln des Kaffeezichorie geröstet und
als Kaffeeersatz genutzt. Die Zuchtform als Salat-Chicorie findet immer mehr
Verbreitung als Wintergemüse. Als Salat werden nur die (bitterstoffarmen)
grundständigen Rosettenblätter des ersten Jahres genutzt. |
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Thelocactus matudae
Der Name Thelocactus matudae ist das Synonym von
Thelocactus tulensis var. matudae.
Das Verbreitungsgebiet der Gattung Thelocactus erstreckt sich von Texas in den
USA bis nach Zentralmexiko. Ihr Verbreitungsschwerpunkt liegt in Nordmexiko.
Der Kaktus wurde durch den Versand im Winter stark
beschädigt. Das hat ihn aber nicht davon abgehalten, eine schöne Blüte zu
treiben. |
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Epiphyllum weiß-gelb
Epiphyten sind wunderbar blühende Blattkakteen die in Süd- und Mittelamerika
epiphytisch, also auf anderen Pflanzen wachsen. Ich habe sie in Honduras
gemeinsam mit Bromelien in Bäumen wachsen gesehen.
Die Pflanzen sind relativ pflegeleicht. Am besten kommen sie im Sommer im Freien
an einem trockenen, halbschattigen Platz. Im Winter kann man sie im Haus
zwischenlagern. Temperaturen bis 5 °C verkraften Sie problemlos. Leider wachsen
diese Blattkakteen recht schnell und werden sehr voluminös. Daher sind sie für
eine Wohnung mit kleinem Balkon nur eingeschränkt geeignet.
Die hier gezeigten Blüten sind etwa 15 cm im Durchmesser. |
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Lobivia famatimensis
Die Pflanze ist etwa 25 Jahre alt und 15 cm hoch.
Die Blüten öffnen sich auch bei schlechten Wetter, was leider nicht alle meine
Kakteen tun. |
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Gymnocalycium leeanum var. netrelianum
Ich habe hier ein Exemplar erwischt, das rein grüne Blüten treibt.
Üblicherweise bekommte diese Variante hellgelbe bis grüngelbe Blüten.
Die Kakteengattung Gymnocalycium ist durch die Blütenknospen sehr leicht von
anderen Gattungen zu unterscheiden. Die Knospen und Blüten sind beschuppt. Es
werden derzeit ca. 50 Arten der Gattung zugeordnet. Auf Grund des riesigen
Verbreitungsgebietes von Bolivien, Paraguay, Uruguay, Süd-Brasilien bis nach
Argentinien gibt es keine einheitlichen Kultivierungsregeln. Da die meisten im
Grasland wachsen, reicht ihnen im Sommer ein schattiges aber warmes Plätzchen. |
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Lobivia wrightiana var. chilensis
Derzeit werden etwa 40 Arten der ehemaligen Gattung Lobivia zugeordnet. Die
Pflanzen kommen aus Bolivien, teilweise Argentinien und Süd-Peru. Dort wachsen
die meisten Arten in gebirgigen Regionen bis zu 4000 Meter und sind dort harten
Bedingungen ausgesetzt. Sehr förderlich ist für Lobivien ein spürbarer
Temperaturunterschied zwischen Sommer und Winter und zwischen Tag und Nacht. In
etwas saurer Kakteenerde gedeihen die meisten Lobivien prächtig. Für die meisten
Arten ist ein Sommeraufenthalt im Freien mit Regenschutz optimal. So ist eine
entsprechende Blütenpracht bei diesen Tagblühern garantiert. |
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Mammillaria zeilmanniana var. albiflora
Eine empfehlenswerte Einsteigerpflanze die leicht blüht. Ihr Verbreitungsgebiet
reicht von Mexiko aus in die westlichen Staaten der USA, nach Arizona, New
Mexico, Utah, Nevada nach Westindien und über Guatemala, Honduras bis nach
Venezuela und Kolumbien. |
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Echinopsis chamaecereus (Zwergsäulenkaktus)
Diese Art ist auch unter den Synonymen Chamaecereus silvestrii und Lobivia
silvestrii bekannt.
Die Kakteen kommen in Argentinien in Tucuman und Salta in Lagen zwischen 2500
und 3500 m Höhe vor.
Der Zwergsäulenkaktus bildet durch zahlreiche Seitensprosse dichte Rasen von
niederliegenden, fingerförmigen Trieben mit
hellgrüner Farbe. |
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Rebutia ritteri (Mediolobivia ritteri) + Rebutia
pygmaea var. nazarenoensis
Die Rebutien kommen in Steppen und Gebirgen der
Ost-Kordillere der Anden im Norden Argentiniens und Süden Boliviens in
Höhenlagen zwischen 1500 und 5000 Metern vor. Sie vertragen Temperaturen ab 5°C.
Die Pflanzen werden bei einem Maximaldurchmesser von 8 cm bis zu 10 cm groß. Die
Blüten haben etwa 2 cm Durchmesser. |
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Notocactus ottonis
Der Notocactus ottonis ist schon seit 150 Jahren in europäischen Sammlungen
zu finden. Die Art kommt von Südbrasilien bis Nordargentinien vor.
Sie bildet flachrunde, bis 11 cm breite, lebhaft grüne Körper mit 8 bis 12
schwach gehökerten Rippen. Die glänzend gelben Blüten sind 4 bis 6 cm lang und
mehrere Tage haltbar.
Notocacteen lassen sich gut im Zimmer halten. Sie wachsen willig und blühen
leicht, häufig schon als junge Exemplare. |
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Thelocactus bicolor var. tricolor
Die Gattung Thelocactus wächst von Texas in den USA bis nach Zentralmexiko. Ihr
Verbreitungsschwerpunkt liegt in Nordmexiko. Im Vergleich zur Kultivierung
anderer Kakteen stellen Thelokakteen keine besonderen Ansprüche. Bei blühfähigen
Pflanzen ist eine kühle und völlig trockene Überwinterung Voraussetzung für
einen Blütenknospenansatz. Aus Samen gezogen benötigen Thelocacteen etwa 4 bis 5
Jahre um blühfähig zu werden. |
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Turbinicarpus macrochele und Turbinicarpus polaskii
Beide Kakteen stecken in Töpfen mit 6 cm Seitenlänge.
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Mammillaria spinosissima
Dieser Kaktus hat ohne Stacheln ~3cm Durchmesser. |
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Magnetitkristalle und Bergkristall auf
einer Pyritstufe
Die Magnetite sind ~2mm groß |
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Mammillaria plumosa |
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Mammillaria candida |
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Rebutia minuscula
Die Blüte hat 2 cm Durchmesser |