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Indien - im November 07 ging es endlich wieder los - nach Indien.
Ankunft in Delhi international Airport ...hört sich ja beeindruckend an.
Der Kapitän sucht einen Parkplatz und erzählt uns die aktuellen
Wetterdaten von Delhi. Wir haben 23:30 Ortszeit und 30 Grad Celsius
Außentemperatur. Nach dem der ganze Papierkram erledigt war, verlassen
wir das Flughafengebäude und laufen wir erst einmal gegen eine Wand aus
braunen Abgasschwaden. Vom Himmel rieselt undefinierbarer Staub und
deckt alles unter sich zu. Ununterbrochen hupende, bunt bemalte
Lastwagen schieben sich Stoßstange an Stoßstange am Flughafenparkplatz
vorbei.
O.K. wir sind da.
Egal wie viele Reiseführer man gelesen hat, man tritt am
Flughafen in eine andere Welt ein, die einen fasziniert - auf welche
Weise auch immer.
Ausgangspunkt war jedenfalls Delhi. Von dort aus fuhren wir dann die
Touristenrennstrecke Jaipur - Agra - Varanasi ab. Weiter ging es mit die
Flugzeug nach Goa und die Ruinenstadt Hampi.
..und hier sind die Fotos:
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Delhi - Delhi besteht dem
alten Delhi (auch Old Delhi genannt) und New Delhi.
New Delhi, am Südrand von Old Delhi gelegen, ist zu Beginn des letzten
Jahrhunderts von den Briten aus dem Boden gestampft worden, um hier die
neue indische Hauptstadt zu gründen.
Interessant ist das historisch gewachsene alte Delhi um den großen
Basar. Alles ist laut, bunt, dreckig. Frisch aus Europa eingetroffen,
hat es seinen Reiz über den Basar zu schlendern und das fremdartige
Leben auf sich wirken zu lassen.
Die Stadt wird von Zuwanderern überschwemmt und platzt aus allen Nähten.
Es ist voll auf den Strassen, zumindest in Old Delhi sind Menschen über
Menschen, viele in Autos, noch mehr auf Mopeds oder Fahrrädern oder in
Rickshas. Die meisten aber sind zu Fuß unterwegs. Dazu kommen noch jede
Menge heilige Kühe und streunende Hunde. Das Manövrieren durch die Bazaargegend
kann vor allem mit Gepäck eine echte Herausforderung werden. Anderseits sieht man hier so manche
interessante Szenerie. |
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Jaipur - Jaipur oder auch Pink City. Pink City wird die Stadt
deshalb genannt, weil die Innenstadt rosa gestrichen ist und in der
Nachmittagssonne rötlich-pink-orange leuchtet. Das übliche Verkehrschaos
indischer Großstädte nimmt einen sofort in seine Dieselwolken
auf.
Hier trifft man alles das was man in Delhis Straßen womöglich übersehen
hat: Kühe, Dromedare, Ziegen, Schweine, Vehikel jeder Art und natürlich
Menschenmassen.
Das Hawa Mahal, das Wahrzeichen der Stadt, gehört zum Stadtpalast und
ist eigentlich nur eine rosa Fassade. Früher saßen hinter den 971
Fensteröffnungen die Damen des Hauses und beobachteten das Treiben auf
der Straße.
Eine der beeindruckendsten Sehenswürdigkeiten ist wohl das "Amber Fort"
das ca. 20 km außerhalb von Jaipur liegt. Auf einem Bergrücken thront
die Palastanlage, deren Farbe der Stadt den Namen gab: Amber. Sie war 7
Jahrhunderte lang die Hauptstadt der Kachchwaha-Fürsten, die es sich
hier äußerst luxuriös ausgebauten Anlage so richtig gut gehen ließen.
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Agra - Das hier gelegene Taj Mahal ist allein schon fast die
Reise nach Indien wert. Wunderschön, vollkommen in seiner Harmonie und
Symmetrie wird es rechts und links von Moscheen flankiert. Das Taj ist
ein Mausoleum, das Shah Jahan um 1630 für seine Frau bauen ließ.
Wir kamen gerade zum "Diwali Festival" in Agra an. Das ist dort so eine
Mischung auf Weihnachten und Neujahr. Jeder beschenkt jeden und es wird
viel Feuerwerk abgebrannt. Auch als Tourist wurde man gleich in das Fest
integriert und bekam selbstgebaute Bomben in die Hand gedrückt oder
einfach zwischen die Füße geworfen - da half dann nur auch springen. |
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Varanasi
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Varanasi ist die heiligste Stadt unter den Pilgerstädten
in ganz Indien.
An den Ghats trifft man auf hochkonzentriertes
hinduistisches Glaubensleben.
Es ist eng, stinkig und voller Dreck - von Hygiene scheint hier noch
niemand gehört zu haben. In der für Hindus hochheiligen Stadt schnappt
der Ganges verzweifelt nach Luft, denn täglich steigen Pilgerscharen und
Wasserbüffel in die mit Leichenteilen und Müll verschmutzten Fluten. |
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Goa - Benaulim - In Benaulim hat der Tourismus noch nicht Überhand
genommen, viele Einwohner sind nach wie vor Bauern und Fischer.
Wenn man aus dem Norden kommt, fällt einem zuerst auf, daß hier die
Menschen wieder lachen und auch sonst lockerer und freundlicher im
Umgang miteinender sind. Hier lassen sich friedliche und erholsame Tage
mit Schwimmen im Meer, Essen von köstlichem Seafood und Betrachten von
romantischen Sonnenuntergängen verbringen. |
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Goa - Palolem - Palolem hat den klassischen Palmestrand, ist aber leider mit unzähligen
Bambushütten, Läden und Bars komplett zugebaut. Mittlerweile reichen
die Bars bis an die Wasserlinie so, daß man bei Flut durch die Hütten
klettern muß wenn man einen Strandspaziergang machen möchte. Wer
"Action" sucht ist hier sicherlich richtig aufgehoben. Ruhe und einsame
Strände sucht man hier vergeblich. |
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Old Goa - Old Goa ist gar nicht wie Indien, mehr wie Portugal. Kleine verwinkelte
Gassen, blaue Kacheln, herrlichen Kirchen. Kirchtürme wurden wohl nicht
als wichtig erachtet, die Inneneinrichtungen dafür um so mehr. Alles ist
einfach, aber sehr geschmackvoll ausgestattet.
Es werden von Ausländern die gleichen Eintrittspreise, wie von
Einheimischen verlangt und man kann mit den Menschen sprechen ohne
angebettelt zu werden - wir kamen uns schon richtig komisch vor. |
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Hampi - Hampi ist ein netter kleiner Ort mit einem Bazaar und inmitten
unzähliger Tempelanlagen. Die Leute sind echt nett und die Landschaft
ist beeindruckend und ruhig! Kennzeichnend für die Gegend sind
Gesteinsformationen die ausschauen, als hätten sie Kinder mit übergroßen
Bauklötzen gebaut.
Man braucht gut zwei Tage um das doch recht große Arial abzulaufen. Der
Verkauf von Alkohol ist verboten. Aber zumindest das Bier bekommt man
auf Nachfrage (gegen Aufpreis). Eintrittspreise für Touristen sind
generell 25x !! so hoch wie die Eintrittspreise für Einheimische
- das war der absolute Negativrekord in Indien. |
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Flughäfen auf unserer Route - Ich liebe Flughäfen
und Flugzeuge. Von daher habe ich ihnen hier eine Extraspalte gewidmet.
Die Aufnahmen kommen aus Varanasi, Goa, Delhi und Mailand |
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