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Zentralamerika - Guatemala, Honduras, Nicaragua, Costa Rica, Panama -
November 2008
Nach einem erstaunlich kurzem Flug bin ich in Guatemala
City gelandet. Da es in den meisten Grosstädten von Zentral und
Südamerika nicht wirklich schön ist, lasse ich mich mit dem einem Taxi
geradewegs weiter nach Antiqua bringen. Es ist wie der Name schon sagt
ein kleines antikes Städtchen, das von 3 großen Vulkanen umgeben ist.
Hier kommen alle Touristen her, um Spanisch zu lernen. Da ein paar Worte
Spanisch das Reisen doch sehr erleichtern mache ich das gleiche
- und sei es nur darum, um nach jemanden fragen zu können der Englisch kann :-)..
Ausgangspunkt war Guatemala Stadt. Von dort aus ging es per Bus über
Honduras, Nicaragua und Costa Rica weiter nach Panama. Alles in Allem
war ich 5 Wochen unterwegs, wobei eine Woche für den Spanischkurs drauf
ging.
..und hier sind die Fotos:
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Guatemala |
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Guatemala Karte -- |
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Antigua
-
Im 15. bis 17. Jahrhundert war Antigua Regierungssitz über ganz
Zentralamerika. Die Stadt wurde jedoch durch Erbeben und Vulkanausbrüche
X- mal zerstört und verlor so im Laufe der Zeit an Einfluß.
Sie zählt heute nur ca. 35.000 Einwohner und präsentiert sich immer noch
als beeindruckende kulturelle Hochburg mit vielen Kirchen und noch mehr
Kirchenruinen...
Die ganze Stadt ist ein bewohntes Museum voller Hotels, Pensionen,
Restaurants, Sprachschulen, Internetcafés. Die Straßen sind gepflastert
und für schwere Fahrzeuge weitgehend gesperrt. Hier lebt man weitgehend
von Tourismus, ohne das der Trubel den Gesamteindruck stört. |
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Pacaya Volcano - Der
Vulkan Pacaya ist einer
der wenigen aktiven Vulkane, den man ohne großen Aufwand erreichen
kann. Von Antigua aus bucht man sich einen Bus, der einen dann zu Fuß
des
Vulkans bringt. Von dort aus geht es dann zu Fuß oder per Pferd weiter
bis zu den ersten Lavafeldern kurzt unter dem Gipfel. Vom Berg aus hat
man eine phantastische Aussicht auf die Kollegen des Pacaya, den Agua, Acatenango und Fuego
-alles 4000er.
Der Aufstieg führt ziemlich steil durch ein ausgesprochen schönes
Waldgebiet. Das letzte Stück geht es dann über ein Lavafeld das einige cm
unter der Oberfläche noch flüssig ist. Etwa 200m unter dem Krater lassen
einen die Parkwächter nicht mehr weiter gehen.
Was zwar äußerst ärgerlich ist, zumal der Aufstieg zum
Krater nicht weiter
schwierig währe. Aber angesichts dessen, daß der Vulkan permanent Steine
ausspuckt, war es wohl doch das Vernünftigste. Der Abstieg erfolgt dann
im Dunkeln im Licht der
Taschenlampe. |

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Chichicastenango oder kurz
Chichi.
Der verschlafenen Ort verwandelt sich Donnerstags und Sonntags in
einen riesigen bunten Markt.
Die engen Straßen werden von uralten Lieferwagen und bunt bemalten
Bussen verstopft. Riesige Pakete sind auf den Dächern der Busse
festgezurrt.
In langen Reihen sind die Stände aufgebaut, viele mit Plastikplanen
gegen Regen und Sonne geschützt. Praktisch alles, was irgendwo in
Guatemala produziert wird, findet sich hier. Überwiegend
werden aber bunte Webarbeiten angeboten.
Man kann sich hier im Gegensatz zu vielen anderen Märkten völlig
ungezwungen bewegen, und wird als Ausländer gar nicht weiter
wahrgenommen. |
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Largo Atitlàn
-
Der Largo Atitlàn liegt etwa 70 km östlich von Antigua. Rund
um den See verteilt liegen, zwischen den alles überragenden Vulkanen und
steilen Klippen,
ein Dutzend kleiner
Mayadörfer. Bunt gekleidete
Mayas, das tiefblaue Wasser des Sees, die grün bewachsenen, riesigen
Vulkane und Unmengen an Blumen und tropischen Früchten erzeugen eine
unglaubliche Stimmung.
Indios die ziemlich aggressiv Geld fordern, wenn sie einen mit der
Kamera kommen sehen und Wassertaxis die unterwegs mal so eben den Preis
verdoppeln, bringen einen dann doch wieder auf den Boden der Realität zurück.
Aber dafür lassen die Fahrer ihre Boote so über
Wellen fliegen, bzw. so hart auf das Wasser aufschlagen, daß einem mit
Kopfschmerzen und Rückenleiden nicht erspart bleiben (und wenn man sie
bisher noch nicht hatte, holt man sie sich hier).
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Largo Atitlàn Karte -- |

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Flores
- ist ein malerisches Dorf auf der Insel San
Andrés gelegenen und mit dem Festland nur durch einen künstlichem Damm
verbunden.
Der Ort dient vor allen Dingen als Ausgangspunkt für Touren nach Tikal.
Zwischen den bunt bemahlten Häusern läßt sich die Wartezeit auf
den Bus problemlos verbringen.
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Tikal - ist weit erforscht,
viele freigelegte Tempel, Plätze, Paläste und Terrassen lassen beim
Besucher ein recht authentisches Bild entstehen. Für mich war die
ständige Präsenz des Regenwaldes faszinierend. Bauwerke und Flora bilden
geradezu eine Einheit. Vielen antiken Städten fehlt das Lebendige, nicht
so Tikal. Man fühlt sich beim wandern durch die Ruinen mehr wie in einem
botanischen Garten oder in einen Abendheuerspielplatz, als in einer
uralten Maya Stadt.
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Honduras |
-- Honduras Karte -- |
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Copàn - Copán ist heute ein verwinkeltes Dörfchen (oder sagen wir
höflicher: ein hübsches Städtchen). Doch vor tausend bis
anderthalbtausend Jahren war es mit 200.000 Einwohnern eine Großstadt:
ein Maya-Zentrum und die südlichste der großen Maya-Städte.
Die Reste der alten Stadt wurden vom Urwald befreit und soweit möglich
wieder aufgebaut und restauriert. Das ganze ist so gut gelungen, daß man
sich richtig vorstellen kann, wie die damaligen Bewohner durch die
Straßen liefen.
Mindestens genauso beeindruckend ist der Urwald in dem die Ruinen
stehen. Gigantische Bäume, die fast komplett mit Bromelien zugewachsen
sind, wachsen hier wie bei uns die Gänseblümchen. Rote Aras, Nasenbären und große Meerschweinchen
laufen bzw. fliegen einem über die Füße.
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Utila
-
(Islas de la Bahia) markiert das südliche Ende des
mesoamerikanischen Barrier Reef Systems -das zeitgrößte Riffsystem der
Welt. Utila ist folglich ein Taucherparadies und steht eigentlich auch nur
aus diesem Grund in jedem Mittelamerika-Reiseführer. Wer es mit dem
tauchen nicht so hat, kann sich auf eine der kleinen Inselchen, auch Cayas genannt, raus fahren lassen und hier stundenlang schnorcheln, oder
einfach nur unter den Palmen liegen. Altennativ kann man an dem einsamen
Nordstrand wandern, und tonnenweise angespülte Korallen sammeln. Der Weg
dorthin führt über die nicht abgesperrte Piste des Inselflughafens. Also
nicht nur nach Links und Rechts schauen, sondern gelegentlich auch
mal nach oben. |
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San Pedro Sula - Eine moderne Stadt, in der man
nur bleibt, um den nächsten Bus abzuwarten. Im Zentrum sind alle
nationalen und internationalen Fastfood Ketten vertreten.
Für jemanden
der vom "Comida Típica" die Nase bzw. den Magen voll hat, ist die Gegend
um den Plaza wie eine Oase. |
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Nicaragua |
-- Nicaragua Karte --
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Granada - am
Ufer des Nicaragua Sees
ist eine Kolonialstadt wie sie im Buche
steht ÃÂ bunte, alte Häuser, gepflasterte Strassen, schöne Kirchen und
schattige Plazas.
Rund um den zentralen Plaza befinden sich bunt gestrichenen
Kolonialbauten, die Kirche und diverse Hotels und Behörden.
Pferdekutschen fahren durch die gepflasterten Strassen und dutzende
fliegender Händler bieten unaufdringlich ihre Waren an. Gerade das
Zentrum ist hübsches Plätzchen, an dem es sich gut einige Zeit aushalten
läßt.
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Masaya
- wird als das Zentrum von nicaraguas
Folklore betrachtet. Wenn man in der Stadt rumläuft, fragt man sich
allerdings woher dieser Ruft kommt. Im Zentrum gibt es jedenfalls einen
Künstlermarkt in dem alle Reisegruppen abgeladen werden und alles
angeboten wird, was dieses Clientel von Interesse sein könnte. Über eine
im Markt integrierte DHL-Vertretung, lassen sich die sperrigen Stücke
auch direkt nach Hause schicken.
Im wesentlichen dient die Stadt aber als Ausgangspunkt für einen Besuch
im Vulkan Masaya Nationalpark. |
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Masaya Volcano National Park - Ein wenig außerhalb
von Masaya liegt der Vulkan Masaya Nationalpark.
Diesen Vulkan zu besteigen klingt spektakulärer als es ist. Eine
asphaltierte Straße, die in einen großen Parkplatz mündet führt bis zum
Gipfel. Die Aussicht ist diesen ÃÂhartenÃÂ Aufstieg aber auf jeden Fall
wert. Am Gipfel befinden sich drei Krater. Der mittlere, der
Santiago-Krater mißt mehrere hundert Meter im Durchmesser, ist fast 100
Meter tief und spuckt je nach Tagesform 500-3000 Tonnen Rauch aus (Am
Kraterrand hat die Parkverwaltung das Rauchen übrigen verboten - naja).
Da die Vulkane mitten auf dem platten Land stehen, hat man einen
fantastischen Rundumblick. |
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Costa Rica |
-- Cost Rica Karte --
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Vulkan Arenal - Fortuna
Der Vulkan Arenal ist nicht nur der aktivste Vulkan
von Costa Rica, sondern gilt auch als einer der aktivsten auf der
gesamten Welt. Der Arenal ist Bild von einem Vulkan. er hat eine fast
perfekte Kegelform und spuckt fast ununterbrochen Rauch- und Aschewolken
in den Himmel.
So es das Wetter erlaubt, sieht man tagsüber eine beständige Rauchwolke
über dem Gipfel. Geht man näher heran, hört man die das poltern der
ausgespuckten Felsbrocken.
Nachts soll man die Lavabrocken sehen, den die Bergflanke
herunterkullern. Bei mir hat es leider drei Tage lang, fast durchgehend
geregnet. Entsprechend wenig sieht man auf den Bildern.
Am
Cerro Chato einen kleinen Nebenkrater des Arenal rauscht ein 70 m hoher
Wasserfall mitten im Regenwald in ein kleines Wasserbecken. Auf dem 5 Km
langem Weg zum Wasserfall, sieht man alles was am sonst nur in den
Treibhäusern Botanischer Gärten sieht.. Bromelien, Orchideen, kleine
violette Bananen und viele andere Pflanzen die ich nicht kenne.
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Monteverde
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Ein Besuch der Nebelwaldregion Monteverde gehört
beinahe standardmäßig zu jedem Besuch von Costa Rica. Dementsprechend viele Touristen pilgern auch hierher.
Hauptattraktionen sind die Naturreservate "Monteverde" und "Santa Elena"
in denen jeweils mehrere Kilometer Wege angelegt wurden.
Mich hat das schlechte Wetter bis hierher verfolgt. Die Wachen der
beiden Parks sperrten mir in einem Anfall von Hysterie die Parks vor der
Nase zu. Die Natur rund um die Parks
bot aber mehr als ausreichenden Ersatz zu den Parks und war noch dazu
kostenlos. Dort auch gab es, sei es in freier Natur oder in privaten,
kleinen Parks Kolibris und
Orchideen aus nächster Nähe zu sehen. |
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Panama |
-- Panama Karte --
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Panama Stadt
-
An der Grenze zu Panama hatte ich das erste mal
Probleme in ein Land zu kommen. Die hatten auf einmal die Idee, ein
Ausreiseticket zu verlangen. Bei einem
E-Ticket, bei dem man lediglich eine Buchungsnummer hat, ist das nicht
ganz so einfach.
Der Zöllner war nicht so recht begeistert davon, prüfte dann 5 Minuten
meinen Paß und drückte dann genervt seinen Stempel rein.
Im wesentlichen kam ich nach Panama um die Weiterreise zu den San Blas
Inseln zu organisieren und den Kanal anzuschauen. Das nahm alleine schon
drei Tage in Anspruch. Ein Ausflug nach Casco Viejo brachte
zwischendurch ein bißchen Abwechslung. Hier stehen viele schön
restaurierte Kolonialbauten und an jeder Ecke ein Polizist mit
Mountainbike - leider ist es in Panama notwendig, Gegenden in denen
sich Touristen aufhalten massiv abzusichern.
Gut, nach vier Tagen konnte ich dann endlich zu den Inseln abfliegen und
weinte der Stadt nicht unbedingt nach.
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Islas de San Blas -
Im karibischen Meer, vor der Atlantikküste von Panama
befindet sich das San Blas Archipel, die Heimat der Kunas.
Die meist winzigen, mit Palmen bewachsenen Inseln befinden auf einem Korallenriff und stellen selbst einen Teil des
Riffes dar.
Eine kleine zweimotorige Maschine bringt einen in 20 Minuten von Panama
Stadt aus an die Küste nach Carti.
Von dort aus holen die "Hotels" Ihre Gäste mit kleinen, offenen
Fischerbooten ab.
Ich habe mir "Nalunega Island" ausgesucht. Hier ist befindet sich
offensichtlich das einzige bezahlbare Hotel der San Blas Inseln.
Die Insel ist etwa 50x100m groß und komplett mit Schilfhütten zugebaut.
Es gibt nur von 18:00 - 22:00 Uhr Strom aus einem Dieselmotor. Machen
kann man auf der Insel nur eines: in der Hängematte liegen.
Ausflüge zu den diversen palmenbewachsenen Inselchen in der Umgebung
sorgten für Abwechslung.
Bei mir hat es wieder mal vier Tage durchgeregnet. Aber der Regen war
genau so warm wie das Meer, und meine Taucherkamera machte das
fotografieren auch über Wasser möglich.
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-- Karte der San Blas Inseln (3,8 MByte) -- |
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Hier die Reiseroute: |
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