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Konfigurationen und Fehlersuche bei der Installation eines Webservers unter SuSE 10.2 Linux
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Nach einspielen eines Plugins kommt beim Aufruf der Webseite folgende
Fehlermeldung:
Warning: main() [function.main]: SAFE MODE Restriction in effect. The
script whose uid/gid is 0/0 is not allowed to access /www/www.380volt.com/include/init.inc.php
owned by uid/gid 1000/100 in /www/www.380volt.com/plugins/search_album/search.php
on line 20
Wenn in der php.ini safe_mode = On und
display_errors = On aktiviert ist, überprüft PHP,
ob der Eigentümer des laufenden Skriptes dem Eigentümer der Datei entspricht, an
der mit Hilfe der Dateifunktionen gearbeitet werden soll.
Beispiel:
-rw-rw-r-- 1 www users www 33 Jul 1 19:20 script.php
-rw-r--r-- 1 root root 1116 May 26 18:01 /etc/passwd
Bei der Ausführung dieses Skriptes
<?php
readfile('/etc/passwd');
?>
erscheint bei aktiviertem Safe Mode folgende Warnung: Warning: SAFE MODE
Restriction in effect. The script whose uid is 500 is not
allowed to access /etc/passwd owned by uid 0 in /docroot/script.php on line 2
Lösung Ihres Problems:
Die Eigentümer der betroffenen Files und deren Zugriffsrechte überprüfen..
Um diese Einstellungen zu ändern stehe folgende Befehle zur Verfügung:
chmod zur Änderung der Zugriffsrechte (Bsp. chmod -R 775 *)
chown zur Änderung der Eigentumsverhältnis (Bsp. chown -R www:users
/www/www.380volt.com/)
Bei der Ausführung von Rechenintensiven PHP-Scripten von Coppermine, wie
z.B. dem Update von Bildern und Tumbnails kommt es nach 30 Sec. zu einer Timeout
-Meldung
In der /etc/php5/apache2/php.ini ist ein Default Timeoutwert von 30
Sekunden eingestellt. Dieser muß einfach hochgesetzt werden und dann zum
übernehmen der Änderungen der Webserver mit "rcapache2 restart" restartet
werden.
;;;;;;;;;;;;;;;;;;;
; Resource Limits ;
;;;;;;;;;;;;;;;;;;;
# Default
# max_execution_time = 30 ; Maximum execution time of
each script, in seconds
#Neu
max_execution_time = 300 ; Maximum execution time of
each script, in seconds
max_input_time = 600 ; Maximum amount of time each script may spend
parsing request data
memory_limit = 160M ; Maximum amount of
memory a script may consume (16MB) |
Ein PHP Script beendet den Upload nach 2
MByte:
Das ist der Eintrag upload_max_filesize=2M
in der php.ini.
Bei PHP5.0 ist das in der /etc/php5/apache2/php.ini -> upload_max_filesize=2M
Bei PHP4.0 steht die php.ini nur unter /etc/php.ini.
Der Eintrag ist einfach zu erhöhen, und der Webserver zu restarten.
Shutdown Problem In Open SuSE 10.2
Klingt nach einem ACPI-Problem.
Linux uses ACPI to automatically power down the system, if ACPI (or APM on older
systems) is unavailable it simply says "System halted." as an indication it is
safe to physically turn off.
Prüfen ob das Paket vorhanden ist:
www:# rpm -qa | grep -i acpi
acpid-1.0.4-53
Eventlog nach ACPI-Events filtern:
www: # grep -i acpi /var/log/messages
Jun 29 11:49:07 linux modprobe: FATAL: Error inserting asus_acpi (/lib/modules/2.6.18.2-34-default/kernel/drivers/acpi/asus_acpi.ko):
No such device
Jun 29 11:49:07 linux modprobe: FATAL: Error inserting ibm_acpi (/lib/modules/2.6.18.2-34-default/kernel/drivers/acpi/ibm_acpi.ko):
No such device
Jun 29 11:49:07 linux modprobe: FATAL: Error inserting toshiba_acpi (/lib/modules/2.6.18.2-34-default/kernel/drivers/acpi/toshiba_acpi.ko):
No such device
Jun 29 11:49:10 linux kernel: ACPI: Power Button (FF) [PWRF]
Jun 29 11:49:10 linux kernel: ACPI: Power Button (CM) [PWRB]
Jun 29 11:49:10 linux kernel: ibm_acpi: ec object not found
Lösung:
Yast => System => Bootloader => Eintrag wählen und in der Zeile mit den
optionalen Kernelparametern (wo auch die Optionen wie "resume=/dev/hdb3 splash=silent
showopts elevator=" stehen) acpi=force zusätzlich eintragen.
Alternative:
Als root einen Texteditor starten und damit die Datei /boot/grub/menu.lst
entsprechend bearbeiten.
www: # cat /boot/grub/menu.lst
# Modified by YaST2. Last modification on Sun Jun 29 22:03:14 CEST
2008
default 0
timeout 8
##YaST - generic_mbr
gfxmenu (hd0,1)/boot/message
##YaST - activate
###Don't change this comment - YaST2 identifier: Original name: linux###
title openSUSE 10.2
root (hd0,1)
kernel /boot/vmlinuz-2.6.18.2-34-default root=/dev/sda2 vga=0x317 resume=/dev/sda1
splash=silent showopts acpi=force
initrd /boot/initrd-2.6.18.2-34-default
###Don't change this comment - YaST2 identifier: Original name: floppy###
title Floppy
rootnoverify (hd0,0)
chainloader (fd0)+1
###Don't change this comment - YaST2 identifier: Original name: failsafe###
title Failsafe -- openSUSE 10.2
root (hd0,1)
kernel /boot/vmlinuz-2.6.18.2-34-default root=/dev/sda2 vga=normal
showopts ide=nodma apm=off acpi=off noresume nosmp noapic maxcpus=0 edd=off
3
initrd /boot/initrd-2.6.18.2-34-default
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Hat funktioniert.
Ein PHP Script beendet den Upload nach 2
MByte:
Das ist der Eintrag upload_max_filesize=2M
in der php.ini.
Bei PHP5.0 ist das in der /etc/php5/apache2/php.ini -> upload_max_filesize=2M
Bei PHP4.0 steht die php.ini nur unter /etc/php.ini.
Der Eintrag ist einfach zu erhöhen, und der Webserver zu restarten.
MYSQL Datenbank zurücksichern:
mysql -u username -p database < dump_file.sql
Bei einem frisch installierten MySQL das Defaultpasswort ändern:
Wenn mit dem Kommando rcmysql start die Systemtabellen erzeugt werden,
wird ein Defaultuser mit Namen "root" angelegt.
Dieser hat ein leeres Passwort.
Um dies zu ändern muß in das Programm mysqladmin folgendes eingegeben werden:
mysqladmin -u root -p passwort neues-passwort
das "passwort" muß eingegeben werden, wenn nur ein leeres Passwort existiert.
VNC -Viewer Defaultport ändern
In der /etc/xinetd.d/vnc den Port eintragen und Rechner neu starten
www:/etc # cat /etc/xinetd.d/vnc
# default: off
# description: This serves out a VNC connection which starts at a KDM
login \
# prompt. This VNC connection has a resolution of 1024x768, 16bit depth.
service vnc1
{
socket_type = stream
protocol = tcp
wait = no
user = nobody
server = /usr/bin/Xvnc
server_args = -SecurityTypes None -inetd -once -query localhost
-geometry 1024x768 -depth 16
type = UNLISTED
port = 3389
} |
ddclient Konfigurieren
Unter /etc einen Ordner ddclient anlegen. Dahinein alle ddclient-Files kopieren.
/etc/ddclient/ddclient.conf:
## ddclient configuration file
#daemon=600 # check every 600 seconds
syslog=yes # log update msgs to syslog
mail-failure=info@380volt.com # Mail failed updates to user
pid=/var/run/ddclient.pid # record PID in file.
## Aktiviert das www vor der Domaene
wildcard=yes
## Detect IP with our CheckIP server
use=web, web=checkip.dyndns.com/, web-skip='IP Address'
## DynDNS username and password here
login=apatit
password=##YOUR PASSWORD##
## Default options
protocol=dyndns2
server=members.dyndns.org
## Dynamic DNS hosts
380volt.dyndns.info,light-to-paper.dyndns.info,sitios.dyndns.info,sr71.dyndns.info,steingau.dyndns.info |
ddclient manuell als daemon starten:
Dann schaut der Dienst alle 10 Min nach, ob sich die IP geändert hat. Der Dienst
nur bis zum nächsten reboot.
ddclient -daemon 600 -syslog
ddclient beim Systemstart starten:
Die boot.local wird vor der Netzwerkinitialisierung abgearbeitet. Das stört
den ddclient aber nicht.
Folgenden Eintrag in die /etc/init.d/boot.local schreiben
ddclient -daemon 600 -syslog
Dann startet der Dienst während des Systemstarts automatisch, und schaut alle 10
Min nach, ob sich die IP geändert hat.
Kontrolle:
ps -elf | grep ddclient
Der ddclient darf nicht öfter als 10 Minuten die IP- Adresse bei Dyndns
aktualisieren, sonst wird die Domäne gesperrt.
Apache2 startet nicht und bringt folgende
Fehlermeldung:
Invalid command 'RewriteEngine', perhaps mis-spelled or defined
by a module not included in the server configuration
In der ist das Modul mod_rewite nicht
eingetragen:
www:/etc # cat /etc/sysconfig/apache2
APACHE_MODULES="mod_rewrite actions
alias auth_basic authn_file authz_host authz_groupfile authz_default
authz_user authn_dbm autoindex cgi dir env expires include log_config
mime negotiation setenvif ssl suexec userdir php5"
|
Die RewriteEngine oder auch das mod_rewrite
werden bei SuSE10.2 + Apache2 standardmäßig mitinstalliert.
Festplatte auf einem SuSE 10.2 Server voll
Den größten Platzverbraucher anzeigen:
du -xk / | sort -n | tail -50
Im /root/.local/share/Trash/ Folder waren 4GByte Müll
Putty kann sich nicht mehr auf den Linuxrechner verbinden, nachdem die
Rechte von "/" abwärts mit chmod -R 777 gesetzt wurden.
Das /var/lib/empty/ Verzeichnis darf nicht beschreibbar sein, sonst startet der
SSHD- Deamon nicht.
sshd Deamon starten:
www:/var/lib/sshd # /etc/init.d/sshd start
Starting SSH daemon
done
www:/var/lib/sshd # /var/lib/empty must be owned by root and not group
or world-writable. |
Rechte korrigieren:
|
www:/var/lib # chmod -R 755 empty/ |
© 11.07.2008, Juergen Schilling
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