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1) Allgemeines:
Der Hauptbestandteil aller Filme ist Silber. Das Silber liegt in kristalliner
Form als Silberchlorid, Silberbromid und Silberjodid (= Silberhalogenide) vor.
Die Silberhalogenidkristalle sind in der so genannten Emulsion
gebunden welche aus Gelatine besteht.
Die Silberhalogenide sind lichtempfindlich, wobei Chlorid am unempfindlichsten
und Jodid am empfindlichsten ist.
Sie sprechen aber nur auf blaues Licht und UV-Strahlung an. Deswegen werden
der Emulsion noch Farbstoffe zugegeben, welche den Film für alle Farben
empfindlich macht.
Die Emulsion ist dünn auf einem durchsichtigen Kunststoffstreifen aufgetragen.
Unter dem Träger befindet sich eine graue Lackschicht welche bei der Entwicklung
entfärbt wird. Diese verhindert, daß sich um helle Punkte im Bild ein so
genannter Lichthof bildet, welche durch Reflexion an den Randschichten des
Trägers entstehen.
Über der Emulsion liegt noch eine dünne Gelatineschicht, um diese vor
mechanischen Beschädigungen zu schützten.
Das Bild unten verdeutlicht den Filmaufbau. Es stellte einen Agfa APX 100 im
Querschnitt dar.
Querschnitt durch einen AGFA APX 100
2) Filmverarbeitung
2.1) Belichtung des Filmes
Bei der Belichtung des Films entstehen in den
Silberhalogenidkristallen sogenannte Entwicklungskeime. Chemisch gesehen werden
in den kleinen Silberhalogenid- Körnchen einzelne Silberionen zu metallischen
Silberatomen reduziert. Bei der Belichtung entsteht noch kein sichtbares
Bild. Dieses ist vielmehr noch im Film verborgen (latent), da nur ein kleiner
Anteil jedes belichteten Kristalls in reines Silber umgewandelt wird. Um den ganzen Kristall
in Silber umzuwandeln, ist ein Entwickler nötig.
2.2) Entwicklung
Unter dem Entwickeln eines Filmes versteht man das Sichtbarmachen des
latenten Bildes, welches durch die erfolgte Belichtung in der lichtempfindlichen
Fotoemulsion des Films vorhanden ist.
Um einen Film zu Entwickeln, muß dieser in fester Reihenfolge in folgenden
Bädern behandelt werden:
2.2.1) Entwicklerbad
Der Entwickler reduziert die Silberionen in den belichteten Kristallen zu
Silberatomen, es kommt zu einer sichtbaren Schwärzung. Je länger der Film im
Entwickler verbleibt, desto mehr Silberhalogenide werden zu Silber reduziert und desto dunkler wird das Negativ.
Wird der Entwicklungs- Prozeß ohne Unterbrechung fortgesetzt, würde alles
Silberhalogenid zu Silber reduziert und der Film währe komplett schwarz (was ja
nicht ganz im Sinne des Erfinders ist). Daher ist es notwendig, den Entwicklungsvorgang nach einen bestimmten Zeit
abzubrechen. Die Entwicklungszeit ist vom verwendeten Film und vom Entwickler
abhängig. Entsprechende Entwicklungstabellen liefert in der Regel der Hersteller
des Filmes und / oder des Entwicklers.
Schematischer Querschnitt durch einen SchwarzWeiß Film.
Von Links nach Rechts nimmt der Entwicklungsfortschritt und damit auch der
Schwärzungsgrad zu.
2.2.2) Stoppbad
Das Stoppbad bricht den Entwicklungsprozeß ab und neutralisiert den Entwickler.
2.2.3) Fixierbad
Der nach dem Entwickeln immer noch lichtempfindliche Film wird mit diesem
Vorgang lichtfest gemacht. Während metallisches Silber, d.h. das eigentliche
Bild, unberührt bleibt, wird Silberhalogenid langsam durch das Fixiermittel
aufgelöst und aus der Fotoschicht entfernt.
2.2.4) Wässerung
Unter haushaltsüblichen Bedingungen zersetzen sich im Laufe der Zeit zurückgebliebene Fixierbadreste zu Reaktionsprodukten. Diese rufen eine
gelbbraune Verfärbung hervor. Um dies zu verhindern muß der Film nach dem
Fixieren so lange gewässert werden, bis die Fixierbadreste aus der Emulsion
entfernt sind.
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3) |
Und nun zur Prxis Nachfolgend sind Gerätschaften aufgelistet, die man für die Entwicklung von
Schwarzweiß-Filmen benötigt. Das Gute daran ist, daß man dafür nicht viel Geld
ausgeben muß und trotzdem professionell arbeiten kann. Das Ein oder Andere hat
man sowieso im Haushalt und den Rest gibt es bei eBay oder im Fotoversand.
1. Entwicklungsdose mit Deckel für Kippentwicklung
2. Filmpatronenöffner, es geht aber auch ein Flaschenöffner
3. Thermometer +/-0,5 °C
4. Meßzylinder 100 ml zum Abmessen größerer Volumina
5. Filmklammern oder notfalls stramme Wäscheklammern zum Aufhängen der Filme
6. Stoppuhr oder eine beliebige Uhr mit Sekundenanzeige
7. Trichter
8. 2 Chemikalienflaschen a' 500 ml für die Lösungen
9. Entwickler
10. Fixiermittel
11. Härter
12. Netzmittel
13. Destilliertes Wasser
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3.1) |
Chemikalien anrühren
Alle
SW-Entwicklungsprozesse laufen bei einer Temperatur von 20 °C ab. Wichtig ist,
daß die Verarbeitungstemperatur möglichst genau eingehalten wird.
Ist der Entwickler zu warm wird das Negativ zu hart. Es reichen bereits 3-4 °C
zuviel aus, um den Film
unbrauchbar zu machen. Es ist unbedingt ein Thermometer zur Temperaturbestimmung
zu benutzen. Einfach den Finger in die Lösungen halten und die Temperatur zu
schätzen reicht nicht aus!!
Das Stoppbad bzw. Wasser und der Fixierer sollen nicht kälter als der Entwickler
sein. Einige Filme reagieren extrem empfindlich auf eine schnelle Abkühlung. Er
bilden sich dann Falten (=Runzelkorn) auf der Emulsion. Der
AGFA Rodinal wird als Einmalentwickler benutzt und für gewöhnlich
im Verhältnis 1:25 mit Leitungswasser gemischt. Für die weiter unten abgebildete
Dose sind 300ml Chemie notwendig, wenn nur ein Film in der Dose ist. 550 ml
Chemie werden für zwei Filme benötigt. Nach dem Entwickeln ist die Lösung
verbraucht und wird weggeschüttet. Andere Entwickler so wie der Kodak D-76
sind mehrfach verwendbar und werden nach gebrauch wieder in die Laborflasche
zurückgeschüttet.
Der Fixierer wird entsprechend der Anweisung auf der Verpackung angesetzt und in
die Laborflasche gefüllt. Die Lösung ist mehrfach verwendbar und wird nach
Gebrauch wieder in die Flasche gefüllt. Ggf. ist Härter mit zu der
Fixiermittellösung geben - einige Filme sind extrem
kratzempfindlich. Die Fixierzeit ist nicht immer angegeben. Aber mit
15 min. ist man immer auf der sicheren Seite. Es passiert übrigens nichts wenn
länger fixiert als notwendig.
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Von links
nach rechts:
AGFA Rodinal Negativentwicklerkonzentrat - reicht für 40 Filme
AGFA AGEFIX Negativ und Papierentwickler
Tetenal Härter - kommt als Zusatz zum Fixierbad
Calbe Netzmittelkonzentrat - kommt als Zusatz zum destillierten Wasser in dem der Film vor dem
trocknen gebadet wird. |
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3.2) |
Entwicklungszeit recherchieren
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3.3) |
Film ein die Entwicklungsdose laden. |
| 3.3.1) |
Das Wichtigste
vorab: --
Das Laden der Dose muß in absoluter Dunkelheit erfolgen. Auch ein noch so schwaches Rotlicht
belichtet den Film und macht diesen unbrauchbar.
Also den ganzen Vorgang erst einmal mit einen billigen Film im "trockenen" üben bevor man sich an gutes
Material wagt. --
Die Spirale muß absolut trocken sein, sonst läßt sich der Film
sonst sehr schwer oder gar nicht einfädeln läßt.
Ggf. Spule mit einem Föhn trocknen. --
Der Deckel muß ebenfalls trocken sein. In
dem Labyrinth, das die Dose lichtdicht macht, bleibt gerne Wasser und /
oder Fixiermittel von der vorhergehen Entwicklung hängen. Tropft Fixiermittel auf den frisch
eingespulten Film, wird an der entsprechenden Stelle, das noch
unentwickelte Silberhalogenid herausgelöst und es bilden sich häßliche
Flecke auf dem Negativ.
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| 3.3.2) |
Der Entwicklungsvorgang am Beispiel
einer "Plastimat" Entwicklungsdose für zwei Kleinbildfilme oder einen
Mittelformatfilm. Das gute Stück stammt noch aus DDR Zeiten und
funktioniert immer noch.Die
Entwicklungsdosen anderer Hersteller funktionieren ähnlich. |

Entwicklungsspule für zwei Filme |
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| 3.3.3) |
Die Spule auf die gewünschte Filmbreite einstellen.
Die Spulen aller Hersteller lassen sich in
der Regel auf 35 mm, 40 mm und 60 mm einstellen.
Hierfür ist die Obere Spiralhälfte über
den Widerstand drehen und die gewünschte Höhe einstellen. Anschließend
Spule durch Rechtsdrehen wieder feststellen.
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3.3.4) |
In völliger
Dunkelheit ausführen und mit Stoffhandschuhen arbeiten, um Fingerabdrücke zu
verhindern! Üblicherweise ist die
Lasche vom belichteten Film in die Filmpatrone gezogen. Um an den Film zu kommen
muß die Patrone mit einem Flaschenöffner oder ähnlichem geöffnet werden. Dann
den Film aus der Patrone
holen und die Lasche abschneiden. Die Ecken des Filmstreifens sind ein bißchen
abzurunden wobei und die Löcher der Perforation nicht angeschnitten werden
dürfen. Sonst verhakt sich der Film beim laden in die Spule.
Bei Mittelformatfilmen funktioniert es analog . |

Die Filmlasche muß vor dem einspulen abgeschnitten
werden. |

Geöffnete Filmpatrone |

Ein
Film mit so angeschnittener Perforation verhakt sich in der Spule. |
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3.3.5) |
In völliger
Dunkelheit ausführen und mit Stoffhandschuhen arbeiten, um Fingerabdrücke zu
verhindern! a) Film in den ersten
Spiralgang einschieben.
b) Den rechten Zeigefinger auf die Filmkante in
der Griffmulde legen. Das Spulenteil im Uhrzeigersinn drehen bis zum Anschlag.
c) Den rechten Finger wieder abheben und
denselben Vorgang mit der Linken Spiralhälfte wiederholen. Durch wechselseitiges
Rechts - Links Drehen wird der Film in den Spiralgang gezogen.
Ist der Film komplett auf die Spirale aufgezogen,
muß noch die Achse, auf die der Kleinbildfilm in der Filmpatrone aufgewickelt war
abgeschnitten werden.
Keinen Knick in den
Film machen. Es entsteht sonst nach dem entwickeln ein sichelförmiger
schwarzer Abdruck auf dem Film, der sich beim späteren Vergrößern
auf das Fotopapier überträgt. |

Film auf die Spule schieben |

Durch gegenseitiges drehen der Spulenhälften, den Film
auf die Spule schieben |
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3.3.6) |
In völliger
Dunkelheit ausführen!
a) fertig bestückte Spule
b) Die bestückte
Spule auf das Achsrohr schieben und mit dem Sperrclip feststellen.
Die Spule muß unbedingt auf das Achsrohr
geschoben werden, da sonst Licht in die Dose kommt.
c) Die Spulen mit dem Film in die Dose stecken und
Deckel aufstecken / aufschrauben. Jetzt ist der Film lichtdicht in der Dose
verschlossen. Alle weiteren Arbeiten können ab jetzt bei Tageslicht
erfolgen. |

Fertig geladene Entwicklungsspule |
 Spule
auf Achse gesteckt und mit Clip fixiert |
 Deckel
auf Dose schrauben oder stecken (je nach Modell) |
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3.3.7) |
Jetzt kann man bei Tageslicht weiterarbeiten.
Den auf 20 °C temperierten Entwickler in die
Entwicklungsdose füllen und die Stoppuhr einschalten. Das läßt sich jetzt bei Tageslicht machen. Am
besten arbeitet man über dem Waschbecken, da immer etwas daneben läuft. Die Chemiefüllmengen sind auf der Dose
aufgedruckt. Es sind je nach Dosentyp zwischen 250 und 600 ml.
Nach dem füllen
die Abdeckung auf die Dose stecken und die Stoppuhr einschalten. |

Entwickler über Waschbecken in die Dose füllen
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| 3.3.8) |
a) Den Tank einige Male kippen und auf die
Handfläche aufstoßen, damit sich Luftbläschen vom Film lösen.
b) Dann den Tank die erste Minute durchgehend
und dann alle 30 Sekunden für 5 Sekunden kippen.
Kippen nicht schütteln! Das erzeugt wieder Blasen, die
häßliche Punkte auf dem Negativ erzeugen. |

Dose fest aufsetzen, um Blasen zu lösen. |

Dose kippen |
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| 3.3.9) |
Nach Ablauf der Entwicklungszeit die
Abdeckung der Dose öffnen (nicht die Dose selber) und den Entwickler
zügig ausschütten. |
Entwickler
wegschütten |
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| 3.3.10) |
Stoppbad einfüllen - es kann normales
Leitungswasser als Stoppbad benutzt werden. Das Wasser darf aber nicht
kälter als 20 °C sein, da die Emulsion sonst Falten (Runzelkorn) bildet.
Das Stoppbad eine Minute in der Dose lassen
und dann ausschütten. |
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| 3.3.11) |
Fixiermittel einfüllen
und die Abdeckung wieder aufstecken.
Dann die Dose 1x pro Minute kippen. Die
Fixierzeit richtet sich nach dem verwendeten Fixiermittel und steht in
der Beschreibung auf der Flasche. In der Regel sind es +/- 15 Minuten.
Nach Ablauf der Fixierzeit die Lösung
wieder in die Flasche zurückschütten.
Wie viele Filme mit der Lösung fixiert werden können,
steht meist auf der Flasche mit dem Konzentrat. Bei 500 ml Lösung sind
es gewöhnlich 4-6 Filme. |
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| 3.3.12) |
Film aus der Dose nehmen und im Waschbecken wässern.
Die Spule gelegentlich im Wasser bewegen.
Wird nur wenig Wasser benutzt, muß
dieses während des Wässerns mehrmals gewechselt werden. |
Film auf Spule im Waschbecken wässern. |
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| 3.3.13) |
Damit der Film ohne Wasser- oder Kalkflecke trocknet, ist die Benutzung
eines Netzmittels ratsam. Hier wird entweder normales oder
destilliertes Wasser mit einigen Tropfen Netzmittel in den Tank gefüllt
und die Filmspiralen ca. 30 - 60 Sekunden darin gebadet.
Die Dosierungsanweisung sollte genau
eingehalten werden, das sich sonst Netzmittelflecken auf dem Film
bilden. Bei dem Netzmittel von "Calbe" sind es 25ml Netzmittel pro Liter
destillierten Wasser.
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Spule mit Film in dest. Wasser und Netzmittel baden |
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| 3.3.14) |
Trocknen sollten die Filme an einem staubfreien Ort
wie z.B. einer
Duschkabine.
Dort den
Film mit einer speziellen Filmklammer aufhängen.
Bei der Verwendung einer Wäscheklammer rutscht der nasse Film aus der
Klammer. Am Ende des Films sollte ein Gewicht gehängt werden.
Das kann eine zweite Filmklammer, oder besser eine Klammer mit eingebautem
Gewicht sein. So bleibt der Film beim trocknen gerade. Das Abstreifen
des Films mit einem Filmabstreifer ist nicht unbedingt
zu empfehlen, da so leicht Kratzer in den noch weichen Negative kommen.
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JOBO Filmklammer mit Spitzen auf der Klemmfläche |

Abstreifen des Films mit einen Filmabstreifer. |

Als staubfreier Trockenraum bietet sich eine Duschkabine
an. |
| 3.3.15) |
Nach dem Trocknen werden
die Filme in Negativstreifen geschnitten und in Negativblättern
abgelegt. Da die Negative immer gekrümmt sein werden empfiehlt es sich,
die Negativblätter zwischen Büchern zu lagern oder anderweitig zu
beschweren. |

Negative in Negativblatt |
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© 19.08.2007, Juergen Schilling
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