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Tourenbeschreibung auf den Schinder (1808 m) bei Tegernsee


Schinder (1808 m)

Der Schinder befindet sich in der Nähe des Tegernsees. Er besteht aus zwei Gipfeln: dem Österreichische Schinder (1808 m), und dem Bayerischen Schinder (1796 m).
Von dem Namen sollte man sich nicht abschrecken lassen. So man frühzeitig über die Trausnitzalm zum Gipfel aufsteigt und durch das Kar wieder absteigt ist das mittelmäßig anstrengende Tour in einer traumhaften Landschaft. Der Weg ist recht früh im Jahr begehbar. Der Abstieg durch das Schinderkar ist an einigen steilen Stellen durch Stahlseile gesichert und erfordert durchaus Trittsicherheit.

Aufstieg über die Trausnitzalm: 3 Stunden
Abstieg durch das Kar: 3 Stunden
Höhendifferenz: 930 Meter
Fotos zu dieser Tour

 Aussicht vom Schindergipfel auf die Blauberge und das Karwendel
 
Karte:  Topographische Karte 1:50 000 Mangfallgebirge (Bayerisches Landesvermessungsamt) ISBN: 3-86038-484-8
 
   

Anfahrt:

In Rottach-Egern der Ausschilderung Moni-Alm bzw. Suttengebiet folgen, die Mautstraße (4,50 Euro Mautgebühr) bis zum Wanderparkplatz Valepp durchfahren.
Bei schönem Wetter ist rund um den Tegernsee mit langen Staus zu rechnen. Diese lassen sich aber durch frühzeitige Anreise umgehen.

 

Aufstieg:

Der Aufstieg  beginnt nahe der Stelle, wo die Rote und Weisse Valepp zusammenfließen (Nähe Forsthaus Valepp). Ein guter Steig verläuft durch die Südostflanke zur Trausnitzalm und weiter auf den Gipfel. Der Weg ist recht früh im Jahr (Mai) gut gangbar.
Vom Parkplatz nahe des Forsthaus Valepp folgen wir zunächst der Forststraße. Nach ca. 100m zweigt ein schaler Fußweg von der  Straße ab. Wir folgen dem Wegweiser "Schinder über Trausnitzalm".
Von hier aus führt der Pfad mit leichter Steigung bis zu der im Sommer bewirtschafteten Trausnitzalm (1435 m) . Ab hier wird der Weg steiler und felsiger und führt letztendlich durch ein Latschenfeld am bayerischen Schinder vorbei zum österreichischen Schinder.

Der Ausblick entschädigt für die vielen vergossenen Schweißtropfen: Neben den Blaubergen erkennen wir den Risserkogel, Blankenstein, Wallberg und das Hintere Sonnwendjoch.

Schneefeld kurz unterhalb der Trausnitzalm.

 
   
Abstieg:

Der Abstieg erfolgt wiederum durch ein Latschenfeld.  Hierbei unbedingt Wegweiser nach links in Richtung Valepp folgen. Nach den Wegweiser geht es durch eine steile, drahtseilgesicherte Rinne bergab. Der rechte Weg erscheint zwar auf den ersten Blick sinnvoller, endet aber nach einigen Metern vor einer senkrechten Wand. 

Kurz nach der Rinne ereichen wir das "Tor" - welches der Einstieg zum Schinderkar ist. Oben ist der Abstieg sehr steil, Seilsicherungen erleichtern den Abstieg. Zuweilen muß man sich mit mit beiden Händen am Seil festhalten und sich über fast trittlose Bereiche abseilen. Nach kurzer Zeit wird eine kleine Höhle durchquert und an deren Ende man an Eisenstangen eine kleine Wand herunterklettert. Das Ganze ist mit etwas Übung und körperlicher Fittens problemlos machbar. Der weitere Abstieg durch das Kar erfolgt dann recht steil und schwungvoll über Schnee und feinen Schutt.

 


Blick durch das "Tor" auf das Schinderkar.

 
18.08.2008 Juergen Schilling