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Diese Präparate sollte man zur Prüfung kennen:
 
 
1) Auerhahn + Auerhuhn

Auerhahn + Auerhuhn

Bodenbrüter
Balzrosen
Erst Baum, dann Bodenbalz
Beim Schleifen das 2-3 Sekunden dauert anschleichen
Ganzjährig geschont
Balzstifte aus verhärteten Federn an den Zehen dienen als Schneeschuhe.
Die Balzstifte fallen im Sommer wieder ab.
Losung mit Fichtennadeln durchsetzt.

 

2) Baumfalke
  
                                         Baumfalke                                                                   Baumfalke (hinten)    Sperber Sprinz (Mitte)               Rohrweihe (Rechts)

Baumfalke: Schwingen sind länger als der Stoß.
Luftjäger, Erbeutet auch die besten Flieger = Schwalben und Mauersegler.
Langstreckenjäger
Schwingen länger als Stoß
Bißtöter (Falkenzahn)
Alle Falken nisten in Bäumen, Gemäuern oder Felsnischen.
Sie sind Netzbenutzer, keine Nestbauer
Taggreifvögel
 
3) Turmfalke
 
                                              Turmfalken                                                                         Turmfalke im Rüttelflug

Turmfalken Rüttelflug
Turmfalke = Rüttelfalke
Schlägt als einziger Falke seine Beute am Boden
Lebt von Mäusen
Bißtöter mit Falkenzahn
Schwingen kürzer als Stoß
Turmfalke hat einen großen Stoß, um schnell abbremsen zu können.
Alle Falken nisten in Bäumen, Gemäuern oder Felsnischen.
Sie sind Netzbenutzer, keine Nestbauer
4) Wanderfalke

                                                                              Wanderfalke

Langstreckenjäger
Schwingen länger als Stoß
Luftjäger auf Vögel
Bißtöter mit Falkenzahn
Bis 300 Km/h
Durchsichtige Nickhaut vor den Augen.
Runde Nasenlöcher mit Zäpfchen.
Alle Falken nisten in Bäumen, Gemäuern oder Felsnischen.
Sie sind Netzbenutzer, keine Nestbauer
Taggreifvögel
 
5) Baummarder

                                                                         Baummarder                                                             Steinmarder

Dunkler als Steinmarder
Nicht gegabelter gelber Kehlfleck
Kulturflüchter
Eiruhe
Ranz mit Rehwild
Behaarte Pranten, starke Zwischenzehenbehaarung.
-> daher ein unscharfes, verwischtes Spurbild

Der Letzte Backenzahn ist an der Außenseite ausgebuchtet oder vorgewölbt.
Merke: Baum = aus
Kreuzungen zwischen Baummarder und Steinmarder sind nicht möglich.
 
6) Steinmarder

                                                                                           Steinmarder

Kulturfolger
Lebt in Dachböden und in Scheunen
Eiruhe
Ranz mit Rehwild
Gegabelter weißer Kehlfleck
Nicht behaarte Pranten, fast keine Zwischenzehenbehaarung.
-> daher ein klares Spurbild
Trittsiegel ähnlich eine Katze nur länglicher.
Der Letzte Backenzahn ist an der Außenseite eingebuchtet.
7) Bekassine

                                                                          Bekassine

Bewohnt Feuchtwiesen und offenes Sumpfland
Fressen verschiedene Insekten, Mollusken, Krebstiere, Pflanzenteile, Sämereien und Regenwürmer
Himmelsziege wegen des meckernden Geräusches
Fliegt auf der Flucht zick-zack
Längerer Schnabel als die Waldschnepfe
Kopf oben längsgestreift
Unterliegt Naturschutzrecht
 
8) Waldschnepfe

                                                                                     Waldschnepfe

16.10 - 15.1 Jagdzeit,
Feuchtflächen
größer als Bekassine
kürzerer Schnabel als die Bekassine
Kopf oben quergestreift
vier Eier, sternförmig abgelegt
Bodenbrüter
Stecker oder Wurmzieherschnabel mit Pinzettenende
Malerfeder
Schnepfenbart
früher: Jagd auf Schnepfenstrich
Der Schnepfenstrich ist in der Jägersprache der Balzflug der Waldschnepfe im März/April

Schnepfen im Winter - Lagerschnepfe: Eine Waldschnepfe, die hierzulande überwintert.
Ganzjährig geschont
 
9) Bieber

Bieber

Starke gelbe Nagezähne
Bevorzugt Weichholz und Obstbäume
Platter, unbehaarter Schwanz
Schwimmhäute
Unterliegt Naturschutzrecht.
 
10) Birkhahn (Spielhahn) im Balzhaltung + Birkhuhn

Birkhahn


                                                                          Birkhenne                                            Schleiereule

Birkhahn = Rauhfußhahn = Spielhahn
Bodenbrüter
Erst Boden- dann Baumbalz
Balzrosen
Ganzjährig geschont
Das Birkwild ist ein Hochgebirgsbewohner, der es vorzieht, im Bereich der Waldgrenze und darüber zu leben.
Es kommt aber auch in größeren, geschlossenen Moorgebieten Norddeutschlands und Skandinaviens vor.
 
11) Wie kann man einen jungen von einem alten Birkhahn (Spielhahn) unterscheiden?
Der Junge hat 1-2 schwarze Federn im Spiel. Der Alte 3-4 Federn
           
Junger Birkhahn mit 2 Federn im Stoß       Alter Birkhahn mit 3 Federn im Stoß
 
12) Bisam

Bisam

Neozoon (Nordamerika)
Keine Rattenart
Wild
Unbehaarter runder Schwanz
Gelbe Nagezähne
Unterhöhlt Ufer und Dämme
Frisst viel Schilf und Röhricht - wird gelegentlich dafür ausgesetzt
Wird gelegentlich mit Nutria (Biberratte) verwechselt
 
13) Bläßhuhn

Grünfüßiges Teichhuhn                                                Bläßhuhn

Rallen
Helle, weiße Blässe
Tauchlappen
Gegen Enten aggressiv. Brust schmeckt gut.
 
14) Grünfüßiges Teichhuhn

Grünfüßiges Teichhuhn

Grüne Ständer
Mit auffallend langen, dünnen Zehen
Rote Blässe
 
15) Dachs

                                                                                            Dachs                                                                                     Iltis

Fast zu 100% im Bau
Wer den Bau hat, hat den Dachs.
Allesfresser
Essbar, aber Trichinenuntersuchung notwendig.
Rasierpinsel aus Dachshaar.
Lange, schmale Krallen
Der Bau ist sauber - legt Außen einen Dachsabort an
Eiruhe
Ranz mit Rehwild
Verkehrtfärbung
 
16) Dohle

Dohle

In der Natur fliegt sie gerne im Krähenschwarm mit.
Kann man am typischen Ton gut erkennen.
Koloniebrüter
Unterliegen Naturschutzrecht.
Frißt Samen und Insekten. Gelegentlich auch Aas und Abfälle.
Ihr Nest bauen sie in Löchern und Nischen aller Art, etwa in Spechthöhlen oder Gebäudenischen.
Bilden lebenslange monogame Paare.
Gehört zu den Rabenvögeln

Rabenvögel:
- Tannenhäher
- Eichelhäher
- Elster
- Alpendohle
- Alpenkrähe
- Dohle
- Saatkrähe
- Rabenkrähe
- Nebelkrähe
- Kolkrabe
 
17) Eichelhäher

                       Eichelhäher                                                                                           Elster
Hähersaat
Polizist des Waldes: Sein schockender, aufgeregter Schrei hat ihm den Ruf verschafft, der Polizist des Waldes zu sein.
Den Jägern ist er lästig, denn sein Lärmen hat sie bei Bock- und Schwarzwild um so manchen „Blattschuß" gebracht.
Gehört zu den Rabenvögeln
Aufhebung der Rabenvogelverordnung:
Die Bejagung von Elstern, Rabenkrähen und Eichelhähern ist in der Zeit vom 16. Juli bis 14. März möglich.
 
18) Tannenhäher

Tannenhäher

Hähersaat: vergessene Vorratslager die im Frühjahr austreiben
Rabenvogel
 
19) Elster

Elster

Jungvögel, Eier, Obst und Aas
Kugelförmiges Nest (Kobel) aus Reisig.
Legt mehrere Nester an, bevor eines bezogen wird.
Aufhebung der Rabenvogelverordnung:
Die Bejagung von Elstern, Rabenkrähen und Eichelhähern ist in der Zeit vom 16. Juli bis 14. März möglich.
 
20) Eisvogel

Doppel Präparat:                                 Eisvogel                                                        Wiedehopf                                                  Kuckuck



Eisvogel

Naturschutzrecht
Erbeutet Fische durch Sturzflug ins Wasser
Brütet in selbstgegrabenen Brutröhren in Ufern. Die Höhlen können bis zu 1m lang werden und haben am Ende einen Kessel.

Von einer passenden Sitzwarte im oder nahe am Wasser wird der Stoß angesetzt. Wenn er eine mögliche Beute entdeckt, stürzt er sich schräg nach unten
kopfüber ins Wasser und beschleunigt dabei meist mit kurzen Flügelschlägen.
Die Augen bleiben beim Eintauchen offen und werden durch das Vorziehen der Nickhaut geschützt.
Der Eisvogel schluckt seine Beute in einem Stück.
Unverdauliches wie Fischknochen oder Insektenreste werden etwa ein bis zwei Stunden nach der Mahlzeit als Gewölle herausgewürgt.
 
21) Wiedehopf

                                                                             Wiedehopf                                                                                            Kuckuck

Dreht Kuhfladen um bzw. stochert in Ihnen.
In Bayern ca. noch 10 Brutpaare
Naturschutzrecht
 
22) Fasan

Haselhuhn                                                              Fasanhenne                    Fasanhahn

Wurden von den Römern bei uns Eingebürgert
Fasanerien zur Erhaltung des Bestandes
Zahme Fasanerien und wilde Fasanerien
Deckungen anlegen.
Die 5 W's: Wald, Wasser, Wiese, Weizen, Wurzeln
Raubwild kurz halten
Jagdzeit vom 1. Oktober bis zum 15. Januar
 
23) Feldhase

  Kaninchen                                     Feldhase - jung                      Feldhase - alt

Lebt nicht im Bau!
Lebt in Sasse
Schwarze Löffelspitze
Löffel länger als der Kopf - beim Kaninchen sind die Löffel kürzer als der Kopf
2-3 mal im Jahr 2-3 Junge
Junge sehend und behaart.
Jagdzeit: 16.Oktober - 31.Dezember
Bis 6 Kg
 
24) Kaninchen

Kaninchen

Gesellig in Kolonien
Im Bau
4-5 mal im Jahr 5-6 Junge
Junge in Setzröhre, bis sie groß genug sind um mit in den Bau zu kommen
Beim Kaninchen sind die Löffel kürzer als der Kopf.
 
25) Fuchs

Fuchs


30% im Bau
Fuchsranz ist Januar / Februar.
Trägt 50 Tage
Allesfresser
 
26) Gänsesäger

                                                         Gänsesäger
Lebt von Fischen und Fröschen
Tauchente
Brütet in Baumhöhlen, Felsspalten,..
 
27) Graureiher / Fischreiher

Gänsesäger                                               Graureiher                                                                                Kurzschnabelgans

Wild
S-Förmig gekrümmter Hals beim Fliegen.
monogam
Lebt in Landschaften mit Teichen und Seengebieten.
Frißt Lurche, Frösche, Fische
Scheidet Gewölle mit Knochen aus.
Graureiherverordnung
200m um geschlossene Gewässer vom 16.8 - 31.10
 
28) Wildgans (hier Kurzschnabelgans)

                                              Kurzschnabelgans                  Haubentaucher (hinten)     Pfeifente (vorne)

Die hier ausgestellte Kurzschnabelgans steht als Alias für die Wildgans.
 
29) Haubentaucher

Kurzschnabelgans                         Haubentaucher

Tauchente
Schwimmnester
Größere Binnengewässer mit Schilf und Rohr.
Schwanzlos mit Schwimmlappen. Alle Tauchenten sind schwanzlos.
Ein Jungvogel im Schlichtkleid
Tauchlappen
Schwimmhäute = Schwimmlappen
 
30) Pfeifente

Pfeifente

Schwimmente
Helle Haube
Nahrung meist pflanzlich
Große Seen, Stauseen, Flußmündungen.
Hat einen Schnabel wie eine Pfeife - daher der Name.
Ganzjährig geschont.
Bodenbrüter im Schilf.
 
31) Großwiesel / Hermelin
 
                              Großwiesel im Winter                            Großwiesel im Sommer                    Iltis (hinten)          Mauswiesel       Prinz Ludwig II in Winter Hermelin

Großwiesel = Hermelin
Wird im Winter weis.
Immer schwarze Luntenspitze
Ist ein Stinkmarder
 
32) Grün-, Schwarz- und Buntspecht

Schwarzspecht                                                           Buntspecht                                                                           Grünspecht

   
                     Schwarzspecht                                                                    Buntspecht                                                                        Grünspecht

Bauen selbst Höhlen
Dämpfer hinter dem Schnabel
Speziell flüssigkeitsgelagertes Gehirn
Fressen Waldameisen, Käfer,..
Naturschutzrecht

Speziell Grünspecht:
Der Grünspecht sucht seine Nahrung fast ausschließlich auf dem Boden, er hackt viel weniger an Bäumen als die anderen Spechte. Er ist auf bodenbewohnende Ameisen spezialisiert.
Diese fängt er in ihren Gängen mit seiner 10 Zentimeter langen Zunge, die in ein verhorntes und mit Widerhaken bestücktes Ende ausläuft.

Klebrige seehr lange Zunge.
 
33) Habicht
Greifvögel: Fast alle weisen sog. Geschlechtsdimorphismus d. h. die Weiber sind ca. ein Drittel größer.
Habicht und Sperber gehören zur Unterfamilie der Habichte.
Beide sind Kurzstreckenjäger.
Fangen ihre Beute in der Luft und auf dem Boden.


Der Rothabicht (Junghabicht im Tropfenkleid) rupft einen Eichelhäher                    Habichtsweib


Das Habichtsweib mit den großen Fängen sitzt auf einem Ast


Uhu                                                                                                Habichtsweib (Altvogel)                                  Baumfalke

Der Habichtsterzel rupft eine Taube und hat einen Geschühriemen (Lederband) am Fang (rechts)
Habichte sind Kurzstreckenjäger.
Der Stoß hat 5 Binden. Meist sind aber nur 4 Binden sichtbar.

Kleine Fänge männlich
Große Fänge weiblich

Größenunterschied: erweitertes Nahrungsspektrum bis hin zu Tauben und Kaninchen
Rothabicht getropftes Brustkleid = längsgestreift
Erwachsene Habichte = quergestreift

Die Habichte benutzen ihren Horst mehrmals. Dieser wird jedes Jahr mit grünen Zweigen renoviert.

Beim Habicht heißen die "Füße" Fänge, bei Falken Hände.
 
34) Wie unterscheidet man einen jungen Habicht von einem alten Habicht?
Der alte Habicht ist gesperbert (quer gebänderten)
Der junge Habicht ist getropft.

     
Junger Habicht getropft           Alter Habicht gesperbert.
 
35) Sperber
Greifvögel: Fast alle weisen sog. Geschlechtsdimorphismus d. h. die Weiber sind ca. ein Drittel größer.
Habicht und Sperber gehören zur Unterfamilie der Sperber.
Beide sind Kurzstreckenjäger.
Fangen ihre Beute in der Luft und auf dem Boden.


                                      Sperbersprinz                                                         Sperberweib sitzt auf einem Ast

Ähnlich Habicht, aber kleiner
Männchen: Sprinz
Beute: Singvögel
Das Weibchen ist merklich größer als das Männchen.
Der Sperber baut sich im Gegensatz zum Habicht jedes Jahr ein neues Nest.
War durch Pestizide lange Zeit bedroht. Die Giftstoffe machten die Eierschalen dünn.
 
36) Haselhuhn

Haselhuhn

Raufußhuhn = Haselhuhn
Bodenbrüter
Schwarze Kehle (Schwarzkehlchen)
Gebirgs- und Mischwälder (Niederwald)
Wild, aber ganzjährig geschont

Das Haselwild ist noch mehr an naturnahe Waldgesellschaften gebunden als das Auerwild.
Im Lebensraum des Haselwildes muß ein großer Anteil an Sträuchern, Beeren und Kräutern vorhanden sein.
 
37) Hohltaube

Hohltaube
Höhlenbrüter (daher auch der Baum mit der Nisthöhle im Hintergrund)
Kropfmilch für die Jungen
Beide Eltern machen Brutpflege
 
38) Ringeltaube

Ringeltaube (Altvogel)


Ringeltaube (Jungvogel)                                                          Hohltaube

Jungvögel: graue Ständer, grauer Schnabel, kein Halsring.
Altvögel: rote Ständer, gelber Schnabel, weißer Halsring.
Kropfmilch
beide Eltern Brutpflege
Baumbrüter
 
39) Türkentaube

                                                                  Türkentaubetaubetaubetaube
schwarzer Nackenring
Kropfmilch
beide Eltern Brutpflege
Baumbrüter
Standvögel
 
40) Iltis

                                                                                                      Iltis
Feuchtbiotope
Iltissschädel mit Saugwurmlöchern (Parasit)
Nahrungsvorräte (angebissene und gelähmte Frösche)
Der Iltis lebt überwiegend von Fröschen. Diese sind oft bereits mit Fadenwürmern infiziert, die dann den Iltis infizieren.
Iltis hat eine Maske im Gesicht und Verkehrtfärbung - unten dunkel, oben hell
 
41) Kiebitz

                                                                                 Kiebitz
Wiesen / Weiden
Naturschutzrecht
 
42) Knäkente

Knäkente


Schwimmente
Kein Spiegel
Wild
Ganzjährig geschont
 
43) Krickente

Krickente


Schwimmente
Grüner Spiegel (Krick wie kreen)
 
44) Löffelente (Erpel)

Löffelente (Erpel)

löffelförmiger Schnabel
Schwimmente
Zugvogel
Tierische Nahrung wie Plankton, Wasserflöhe, Insektenlarven, ...
keine Jagdzeit
 
45) Reiherente

Reiherente

Tauchente
Tauchlappen
Der Schnabel geht am lebendigen Exemplar ins Lila.
 
46) Zwergtaucher

Zwergtaucher


Im Naturschutzrecht, baut Schwimmnest
Ist auffällig klein. Schaut aus wie frisch aus dem Ei geschlüpft.
 
47) Rebhuhn
Rebhuhn liebt kleinstrukturierte Landschaften, es braucht Grenzlinien, die die Hähne
als Grenzen des eignen Reviers annehmen z. B Hecken und Feldraine.
Größere Brachflächen sollen durch Ausmähen von Streifen kreuzförmig aufgeteilt werden, das verhindert ständige Revierkämpfe unter den Hähnen.

Rebhuhn: Flügeldecken auch quergebändert.
Merkspruch: Die Henne hat eine Leiter, daß der Hahn aufsteigen kann.
Das Huhn ist so präpariert, daß man die Leiter ganz genau sieht.


Rebhuhn (quergebänderte Flügeldecke)                                             Rebhahn


Rebhahn


Rebhuhn (Quergebändert)
 
48) Kolkrabe

 

Kolkrabe

Kolkrabe: Brütet im Gebirge oft schon im Februar, da es viel Fallwild (Lawinenopfer) zum Füttern der Jungvögel gibt. Kolkrabe greift auch Schaflämmer an und kann sie töten.
Größter Singvogel
Erster Brüter
Aasfresser
Er ist schwarz, metallisch glänzend und besitzt längere Kehlfedern, die zu einem Kehlbart gesträubt werden können.
 
49) Kormoran


                                        Komoran                                    Kolkrabe

Kein Wild
Reiner Fischfresser
Haben eine Brüzeldrüse, auch wenn oft etwas anderes behauptet wird. Dennoch nehmen die Federn aufgrund ihrer Struktur Wasser auf, was den Auftrieb weiter verringert.
Komoranverordnung
100 Meter um geschlossene Gewässer vom 16.9 - 31.10
 
50) Kuckuck


Kuckuck

Gesperberte Brust
Immer nur ein Ei pro (fremdes) Nest
Legt bis zu 9 Eier.
 
51) Marderhund (hier im Sommerfell)


Marderhund (hier im Sommerfell)

Neozoon
aus Asien
Pelztier
gesellig
Gern zu zweit unterwegs
schlechter Kletterer
Lebens- und Verhaltensweise wie Fuchs.
Darf ganzjährig gejagt werden, ohne Rücksicht auf die Muttertiere und ihnen Jungen.
52) Waschbär


Waschbär

Neozooe
Pelztier
ausgesetzt oder auf Pelztierfarmen geflüchtet
Allesfresser
Maske
Darf ganzjährig gejagt werden, ohne Rücksicht auf die Muttertiere und ihre Jungen.
 
53) Mauswiesel


Mauswiesel


Wieselwippbrettfalle
nie eine schwarze Luntenspitze
Kleinste Raubsäugerart der Welt.
15cm lang bis zu 100g schwer.
54) Nutria


Waschbär (hinten)                                                                                 Nutria                                                                Hermelin

Neozoon
Südamerika
Wild
runder, schuppenbedeckter, kaum behaarter Schwanz
Reiner Pflanzenfresser trotzdem Trichinenträger.
Die Trichinen kommen von Schnecken, die den Pflanzen anhaften.
Milchdrüsen
Darf ganzjährig gejagt werden, ohne Rücksicht auf die Muttertiere und ihre Jungen.
 
55) Rabenkrähe / Saatkrähe


                           Türkentaube                 Rabenkrähe                    Saatkrähe (die mit dem Efeu am Sockel!)


                                                Rabenkrähe                                         Saatkrähe

Die Rabenkrähe ist Wild - im Gegensatz zur Saatkrähe, die ist im Naturschutzgesetz
Ältere Exemplare haben einen befiederten Schnabel. Das unterscheidet sie von der Saatkrähe.
Bei den beiden Ausgestellten Krähen-Präparaten sind die Schnäbel gleich befiedert, und auch sonst schauen sie praktisch gleich aus.
(Die Saatkrähe ist die mit dem Efeu am Sockel!)

Die Saatkrähe
nach unter gebogener, spitzer Schnabel
Ist im Naturschutzrecht
Koloniebrüter
Die normalerweise graue Haut um den Schnabel, sieht beim Präparat ziemlich schwarz aus
 
56) Neuntöter (links) Raubwürger (rechts)


                                        Neuntöter                                                                Raubwürger                                                   Rebhuhn



Neuntöter

Das Neuntöterpärchen und der Raubwürger und sind gemeinsam auf einem Standpräparat.
Die Neuntöter sind die kleineren zwei, der schlichtere Vogel das Weibchen.
Neuntöter, auch rotrückiger Würger genannt, spießt die Beute als Vorrat auf Dornen, manchmal sogar auf Stacheldraht.
 


Raubwürger

Beide brauchen Heckenlandschaften.
24 cm lang
Die Hauptnahrung besteht aus Insekten. Daneben bilden verschiedene Reptilien, wie Eidechsen und kleine Schlangen, Amphibien (Frösche) sowie kleine Nagetiere einen nicht unbeträchtlichen Nahrungsanteil.
Das Männchen klemmt seine Beute in Astgabeln ein, oder spießt sie auf Dornen auf.
 

57) Mäusebussard

      
                                               Mäusebusshard                                                    Raufußbusshard                                              Mäusebusshard                 Rotmilan                    Wanderfalke

Häufigster Greif in Deutschland
ausschließlich Mäuse
Etwas größeres als Mäuse schafft er mit seinen kleinen Fängen nicht
Hat bis zu 12 Querbäder am Stoß
 
58) Rauhfußbussard


Rauhfußbussard

Rauhfußbussard hat kleinere, befiederte Ständer
Frißt Kleinnager
Wintergast bei uns.
 
59) Rohrweihenweib


Baumfalke                        Sperber Sprinz                           Rohrweihe

Bodenbrüter im Röhricht
Alle Weihen sind Bodenbrüter.
Weihe macht einen Gaukelflug wegen schräggestellter Flügel
Kulturflüchter
Zugvogel
Frißt Kleinsäuger, Kleinvögel, Frösche, Eier
 
60) Roter Milan (Königsweihe) oder Gabelweihe


                              Roter Milan                                                                                     Turmfalken                                          gegabelten Stoß

Auch Roter Milan, Gabelweihe oder Königsweihe
Sieht schlank und rötlich aus.
Zugvogel
Ähnlich dem Schwarzmilan betätigt sich der Rotmilan während der Brut als „Lumpensammler“
– nach Ablage des ersten Eies trägt er oft große Mengen Papier und Plastikabfall zum Horst.
Beuteschmarotzer wie der Habicht = Jagd häufig anderen Greifvögeln die Beute ab
echter Kulturfolger
Lebt auch von Mülldeponien
Aasfresser
Die Gabelweihe = Rotmilan. Der Name kommt von dem „M“-Förmigen Stoß der gegabelt ausschaut.
Bodenbrüter wie alle Weihen
 
61) Siebenschläfer


Siebenschläfer

Familie der Bilche: Gartenschläfer und Haselmaus
Kulturfolger
Naturschutzrecht
Hält von Oktober bis März Winterschlaf (daher auch den Name)
 
62) Schleiereule


Schleiereule

Schleiereule: Kulturfolger.
Wendezehe wie alle Eulen.
vernimmt sehr gut durch Schleier
Schleiereule brütet in Dachstühlen, Scheunen auf dem Boden.
Lebt von Mäusen.
 
63) Steinkautz


Steinkautz

Brütet in alten Obstbäumen oder künstlich angelegten Höhlen
Frisst Mäuse und Kleinvögel
 
64) Waldkauz


Waldkauz

Waldkauz: zwei Farbschläge, das Präparat ist grau und hat große tiefschwarze Augen.
"keine" Ohren
sehr weiches Gefieder
lautloser Flug
Mäuse
Der Waldkauz ist vorwiegend nachtaktiv
große tiefschwarze Augen
Nistet in Baumhöhlen, Felsnischen, Greifvogelnestern und künstlichen Nisthöhlen.
 
65) Uhu


                                 Uhu                                                                Habichtsterzel

größte einheimische Eulenart
Beute bis zu Hase, Fuchs, Igel
Nistet gerne in Felswänden, Nischen und Felsbändern.
Gut geeignete Brutplätze sind häufig über Generationen von Uhus besetzt.
 
66) Waldohreule


Waldohreule

Waldohreule: Schmuckfedern am Kopf wie der Uhu.
"Ohren"
Baumbrüter
 
67) Stockente


                                      Stockenten

Typische Schwimmente
Binnengewässer
Wasserpflanzen, Jungfische, Getreide, Eicheln
Bodenbrüter
8-14 Eier, fängt erst zu brüten an, wenn das letzte Ei gelegt ist.

Enten generell:
Jungenten sind sofort schwimmfähig, bedunt und sehend.
Nach 6-8 Wochen flugfähig.
Die Ente mausert Juli - August.
Der Erpel mausert sein Großgefieder im Juli. Beide sind da stark flugbehindert.
Monogam in Einehe
Das Prachtkleid der Erpel ist von Oktober - Mai sichtbar.
Ab dann kann man die Geschlechter am Federkleid nicht mehr unterscheiden.
 
68) Tierfüße


Schwarzwild    Fuchs (mit Wolfsklaue)             Reh             Dachs                      Gamswild                           Rotwild                Muffelwild
 
67) Schädel



Hinten:                   Rotspießer - männliche Geiß - weibliche Geiß  - junge Geiß
Vorne:                    Dachs - Iltis - Fuchs - Marder - Kaninchen - Hase - Hermelin
 
68) Schädel


                             Kaninchen                                                           Hase                               Großes Wiesel (auch wenn der Schädel sehr klein ausschaut)
69) Schädel


            Fuchs                                                Marder                                                                                        Kaninchen
70) Schädel


                                       Dachs (mit Kamm)                               Iltis (mit Löchern vom Fadenwurm)
71) Schädel


Fuchs
 
72) Schädel



Hier nur die vorderen drei: Jährlingsbock     Knopfbock         Bock mit unverfegtem Gehörn
   
  (c) Jürgen Schilling 30.12.2013