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Iran im Oktober 2014

Diesmal ging es in den Iran. Da ich mir den Stress mit der Sprache und der Schrift nicht antun wollte, habe ich einen lokalen Führer engagiert.
Das war zwar nicht ganz billig, aber hat sich trotzdem gelohnt.   

Die Reiseroute befindet sich ganz unten auf der Seite:                                                                                                                                                                                                                                                                                  
 
 Alle Iranbilder, schön der Reihe nach (sind 1612 Stück)
 
Tabriz Bazar / Bazaar

Der Bazar bedeckt eine Fläche von 7 Quadratkilometern.
Wenn man einmal einen Eingang gefunden hat, was angesichts der Größe des Basars erstaunlich schwierig ist,
wird man wie eine Flipperkugel durch die mit Ziegelkuppeln überdachten Gänge geschoben.
Wo man dann raus kommt ist nicht immer klar, und ein Geschäft ein zweites Mal wieder zu finden ist
eine echte Herausforderung.
  Blaue Moschee / Blue Mosque / Kabud Mosque

Die Moschee wurde 1465 gebaut und später, von zwei großen Erdbeben fast völlig zerstört.
Seit 1951 wird sie wieder aufgebaut.
Von den Fliesen am Eingangstor ist abgesehen, ist zumindest momentan nichts Originales zu sehen.
Im Inneren wurden die fehlenden Fliesen einfach aufgemalt.
  Khaqani Garden

Ein hübscher kleiner Park, hinter dem sich die "Blaue Mosche"
und das "Eisenzeit Museum" verstecken.
 
  Grabmal der Poeten / Poets Mausoleum

Im Iran werden Dichter, Poeten und Philosophen besonders verehrt.
Ihnen sind die Betonbögen gewidmet, das 1970 gebaut wurden.
Unterhalb Betonbögen befindet sich ein großer Ausstellungsraum,
der schon allein wegen seiner Bauform an sich, sehenswert ist.
 
  Rathaus / Municipal Hall
 
  Azarbayjan Museum

Wie in einem Museum üblich, gibt es diverse alte Sachen, die bis ins 3. Jahrtausend BC zurückreichen.
Im Keller werden Skulpturen von Ahad Hossein ausgestellt.
Sie handeln von Leben und Krieg, sind hervorragend gemacht und schwer verdaulich.
Auch für jemanden, der sich sonst nicht für Kunst interessiert ist die Ausstellung absolut sehenswert.
  Iron Age Museum

Während der Rekonstruktion der Blauen Moschee wurde ein prähistorischer Friedhof freigelegt.
Die besten Funde datieren auf das 1. Jahrtausend BC (=Iron Age).
Insgesamt waren es 38 Gräber.
Der Friedhof wurde überdacht und dann ein Museum daraus gemacht.
Ist interessant anzuschauen.
  Elgoli Park / Shahgoli Park

Der Park liegt etwas außerhalb vom Zentrum.
In der Mitte ist ein künstlicher See angelegt aus der sich ein Restaurant Pavillon befindet..
Die Springbrunnen im See und der Pavillon sind farbig beleuchtet.  
Ein kleiner Vergnügungspark findet sich auch hier.
Im dunkeln ist der Park ein äußert fotogenes Ausflugsziel.
  Freitagsmoschee / Jameh Mosque / Masjed-e Jameh Mosque

Die Moschee schließt direkt an den Basar an und hat auch einen Durchgang dorthin.
In dem angenehm ruhigen Innenbereich kann man sich von dem Durcheinander
des Bazars erholen.

 
Kandovan Kandovan

In früheren Zeiten haben sich die Bewohner des Dorfes, Wohnhöhlen in die erodierten Felsen geschlagen.
Zwischenzeitlich haben sie gelernt gemauerte Häuser zu bauen und leben in diesen.
Touristen sind hier nur als Geldquelle erwünscht.
Sobald man sich zwischen die Höhlen oder auf den Hang gegenüber begibt,
macht man sich äußerst unbeliebt.
 
Zanjan Dome of Soltaniyeh / Mausoleum of Oljaytu

Die Anlage wurde zwischen 1302 und 1312 gebaut.
Der auffälligste Teil, ist der riesige, komplett aus Ziegeln gebaute Dom.
Er ist einer der größten Ziegeldome weltweit und wohl knapp an der
theoretischen Größe für derartige Bauwerke.
Das wirklich sehenswerte war das Baugerüst, das den gesamten Innenraum der Kuppel ausfüllte.
Hier wurden einige 10er Km Eisenrohre miteinander verschraubt.
  Bazar

Der Bazar in Zanjan ist ähnlich wie der in Tabriz, fast durchgehend mit
Ziegelkuppeln überdeckt.
Es gibt hier ein äußerst gemütliches Teehaus, in dem man ohne
Weiteres einige Stunden auf den nächsten Bus warten kann.
Teheran Iranisches Nationalmuseum

Zu den Ausstellungsstücken zählen u.a. 8.000 Jahre alte Menschen- und Tierfiguren,
der in im Salz konservierte Kopf eines Bergmannes und
der Abguss der ersten Menschenrechtscharta überhaupt (von 539 v. Chr.)
Das Original wurde entwendet und liegt jetzt in London.
Das Museum ist durchaus sehenswert.
 
  Bazar

Es gibt hier Banken, Moscheen, Gasthäuser, und natürlich auch Geschäfte.
Der Bazar ist eher eine „Stadt in der Stadt" als ein großer Markt. 
Das alles verteilt sich auf zusammen 10 Km Strecke.
  Imam Khomeini Mosque

Die Moschee liegt direkt am Bazar. Erbaut wurde sie um 1800.
Die Innenhof ist angenehm ruhig, und man kann sich hier gut von dem Trubel vom Bazar erholen.
Die Imam Chomeini Moschee ist nicht zu verwechseln mit dem Imam Chomeini Mausoleum.
  Nationales Juwelenmuseum / Jewels Museum / Kronjuwelenmuseum

Die Iranischen Kronjuwelen werden in der Zentralbank in Teheran aufbewahrt.
Die Objekte sind selbst für jemanden, der sich nichts aus Schmuck macht beeindruckend.
Ausgestellt sind hauptsächlich die Kronjuwelen der Pahlawi-Dynastie.
In dem Ausstellungsraum gilt absolutes Fotografierverbot.
Selbst Handys werden vor betreten des Ausstellungsraumes eingesammelt.
Deshalb hier auch keine Bilder.
  Shah Abdol Azim shrine

Der Schrein wurde im 13. Jahrhundert für Shah Abdol Azim gebaut.
Abdol-Azim war ein Nachfahre in 5. Generation von Imam Hasan, der im 9. Jahrhundert getötet wurde.
Die Spiegelfliesen, Gemälde und diverse Erweiterungen stammen aus dem 19. Jahrhundert.
Innen war wieder Mal Fotografierverbot. Entsprechend schlecht sind die Aufnahmen.
  Chomeini Mausoleum / Shrine of Imam Khomeini

Der Ort ist Pilgerstätte für Anhänger Chomeinis
Das Chomeini-Mausoleum beherbergt das Grab des Ajatollah Chomeini,
seiner Frau und seinem zweiten Sohn.
Isfahan Vank-Kathedrale / Church of Saint Joseph of Arimathea / Vank Cathedral

Die Vank Kathedrale ist eine armenische Kirche deren Bau 1606 begann.
Die von außen recht unscheinbare Kirche ist im Inneren mit Malereien, vergoldeten Schnitzereien und schönen Fliesen ausgestattet.
Die angegliederte Bücherei enthält über 700 handgeschriebene Bücher, von denen ein Teil auch ausgestellt wird.
Leider ist die Kirche auch bei Reisegruppen sehr beliebt, so daß man sich vorkommt wie in der U-Bahn während des Berufsverkehres.
  33 Arch Bridge / Si-o-se Pol / Siose Bridge / 33-Bogen-Brücke

Die Brücke ist Baujahr 1602, für den Autoverkehr gesperrt und am Abend
ein beliebter Treffpunkt für Einheimische und Touristen.
  Khaju Bridge / Pol-e Chadschuu

Sie ist Baujahr 1650, zweistöckig und hat 23 Backsteinbögen.
An den Bögen sind Schleusentore angebracht.
Diese können bei Bedarf geschlossen werden um flussaufwärts gelegene Gartenanlagen zu bewässern.
Die Brücke liegt etwa 3km weiter östlich von der "33 Arch Bridge".
  Chehelsotoon Palace / Chehelsotoon Garden / Chehel Sotun-Palast

Die weitläufige Gartenanlage und der Palast wurden 1647 fertig gestellt.
Hier gab der Herrscher seine offiziellen Empfänge und Audienzen.
Die Decken, Wände, Fenstergitter, Säulen und Bogennischen des Palastes sind komplett und sehr schön bemalt.
Einige Bäume des Gartens dürften schon den Bau der Anlage miterlebt haben.

 
  Hasht Behesht Palace

Der Palast wurde 1669 fertig gestellt und liegt inmitten eines persischen Gartens.
Aus dem Garten wurde zwischenzeitlich, ein der Öffentlichkeit zugänglicher Park.
An den Wänden des Palastes sind noch die Reste der ursprünglichen Bemalung mit Tierszenen zu sehen.
 
  Aliqapoo Palace / Ali-Qapu-Palast / Hohe Pforte

Der Palast ist Baujahr 1700. Er ist in derselben traditionellen Ziegelbauweise ohne Verkleidung ausgeführt, wie die umlaufenden Arkaden.
Interessant ist das Musikzimmer, das nach den neuesten Erkenntnissen der Akustik eingerichtet wurde.
Dieser Raum enthält kunstvolle Durchbruch-Verputzarbeiten die Schallreflektionen verhindern sollten.
 
  Freitagsmoschee / Jameh Mosque

Die Freitagsmoschee von Isfahan wurde 755 n.Chr. auf dem Fundament eines Feuertempels gebaut.
Diese heutige Zentral-Moschee ist das Ergebnis permanenter Bau- und Restaurierungsarbeiten über die Epochen hinweg.
Heute ist der Baukomplex im klassischen Stil mit vier Iwanen ausgestattet, wohin vier Eingangtore führen.
  Naqsh-e Jahan Square / Imam Square / Shah Square

Dies Platz wurde ursprünglich als Platz für Feste, Märkte und Polo-Spiele gebaut
und ist umgeben vom Alighapoo-Palast im Westen, der Imam-Moschee im Süden, der Scheich-Lotfalla-Moschee im Osten
und dem großen Bazar im Norden.
  Scheich Lotfollah Moschee / Sheikh Lotfollah Mosque

Die Moschee wurde von 1603 bis 1616 gebaut.
Sie ist innen und außen fast komplett mit meist blauen Fliesen verkleidet.
Je nach Lichteinfall wechseln die Kuppelfliesen von Rosa über Beige bis karamellfarben.
  Shah Mosque / Masdsched-e Emām / Royal Mosque

Die Moschee fällt durch ihre blaue Zwiebelkuppel und ihre reichen Mosaikarbeiten auf praktisch allen Flächen auf.
Flankiert wird sie von zwei türkisfarbenen, 50 Meter hohen Minaretten.
Das Gebäude ist wie alle Moscheen nach Mekka ausgerichtet.
Daher wurde es im 45 Gradwinkel zum Meidan-e Emam gebaut.
Ein riesiges Baugerüst mit Dach bedeckt den gesamten Innenhof, und soll wohl die Betenden vor Wind und Wetter schützen.
Shiraz Nasir al-Molk Mosque / Masjed-e Naseer ol Molk

Diese Moschee ist Baujahr 1876.
Bekannt ist sie vor allem, wegen ihrer bunten Fenster, die bei tief stehender Sonne phantastische Muster in den
Innenraum, und auf die Besucher werfen.
 
  Imamzadeh Hamzeh Mausoleum / Ali Ibn Hamza Shrine

Der jetzige Schrein wurde im 19-ten Jahrhundert gebaut, nachdem die vorhergehenden Schreine alle durch Erdbeben zerstört wurden.
Das Gebäude hat einen wunderschönen blauen Dom und ist innen komplett mit Schiegelmosaiken verkleidet.
Nachdem ich wieder mal meine Kamera am Eingang abgeben musste, habe ich die Photos mit dem Tablet meines Führers gemacht.
Die Qualität ist entsprechend, aber besser als gar keine Photos.
 
  Zitadelle des Karim Khan / Arg-e Karim Khani / Zand Complex

Die Zitadelle wurde 1766 als Teil eines größeren Komplexes gebaut.
Dem namensgebenden Herrscher Karim Khan diente sie als Wohnbereich.
In ihrer Gestalt ähnelt sie einer mittelalterlichen Festung.
Einer der Wachtürme steht auffallend schief, da der Boden unter ihm nachgibt.
Die Zitadelle hat eine schönen, ruhigen Innenhof und einige Türen,  die aus buntem Glas zusammengesetzt
sind und bunte Muster in den Raum werfen.
  Bazar

Der von zahlreichen Windkuppeln und Ziegelgewölben überdachte Bau ist etwa  800 m lang.
Das Warenangebot orientiert sich mehr am Bedarf der vielen Touristen, und weniger an dem der Einheimischen.
Auf dem Weg zur Vakil-Moschee kommt man hier durch.
 
  Vakil Mosque / Moschee des Regenten

Die Moschee wurde 1772 n.Chr. gebaut. Sie schließ direkt an den alten Basar an.
Interessant ist Wintergebetsraum mit seinen 48 gewundenen Steinsäulen.
Außen gibt es schöne Fließen mit Blumenmotiven.

 
  Eram Botanical Garden / Bagh-e Eram

Der Eram-Garten ist ein kleiner Botanischer Garten dessen Geschichte bis ins 10 Jahrhundert zurück reicht.
Ursprünglich nutzten ihn lokalen Fürsten und Könige.
Heute dient er als botanischer Garten für die Universität von Schiraz.
Auf dem Gelände ist auch noch ein kleines, aber hübsches Mineralienmuseum.
  Persepolis

Die altpersische Residenzstadt Persepolis war eine der Hauptstädte des antiken
Perserreichs und wurde 520 v. Chr. von Dareios I. gegründet.
Nach 200-jährigem Bestand wurde die Stadt 330 v.Chr. durch Alexander den Großen zerstört.
Ihre teils wieder aufgebauten Reste können heute besichtigt werden.
  Naqsh-e Rustam / Necropolis

Die vier in die Felsen geschlagenen Gräber erinnern stark an die Gräber in Petra / Jordanien.
Die ältesten Reliefe datieren auf 1000 BC.
Von links nach rechts gehören die Gräber:
Darius II (423-404 BC), Artaxerxes I (465-424 BC), Darius I der Große (522-486 BC), Xerxes I (486-465 BC)

Die ganze Anlage ist sehr kompakt und von dem Hügel gegenüber ganz zu überblicken.
  Tomb of Hafez

Hafez ist einer der bekanntesten persischen Dichter.
Er lebte von 1315 - 1390 in Shiraz und wurde schon zu Lebzeiten verehrt.
So hat man einen Pavillon über sein Grab gebaut.
Der Pavillon und der Park in dem ersteht, sind ein beliebtes Ausflugsziel der Einheimischen.
 
  Khan School / Madraseh-ye Khan theological school

Hier lernen moderne Prediger ihr Handwerk.
Es gibt Stunden in Theologie, Mathematik und Astronomie.
In dem schönen Innenhof mit Wasserbecken, Orangenbäumen und Dattelpalmen kann man sich die Leute anschauen.
-> Sie machen allesamt einen ganz normalen und sympathischen Eindruck.
Kerman Bazar

Der Bazar ist mit gut erhaltenen Backbögen / Kuppeln überdacht.
Er ist 600 Meter lang beherbergt etwa 100 Geschäfte.
Die Hallen werden mittels „Windfängern“ gekühlt.
  Ganjali-Khan Bath House / Hammam-e Ganjali-Khan

Das Badehaus wurde 1641 gemeinsam mit dem Bazar, der Moschee und einer Schule gebaut.
Es wurde zwischenzeitlich renoviert und wird jetzt als Museum weiter betrieben.
Innen sind Szenen aus dem täglichen Betrieb, sehr realistisch mit Wachsfiguren nachgestellt.
 
  Vakil Bath / Traditional Tea House

Das Badehaus wurde in ein Teehaus umfunktioniert.
Es ist direkt mit dem Bazar verbunden.
  Masjed-e Jame / Jame Mosque

Wurde 1349 gebaut und hat einen direkten Zugang zum Bazar.
Schön ist das Eingangstor, das komplett mit kunstvollen, blauen Fliesen verkleidet ist.
  Ganjali-Khan Mosque and Caravanserai

 
Mahan Shah Nematallah-e-Vali Tomb / Astan-e-Shah Nematallah-e-Vali

Die Oase ist zum einen für ihre Grabstätte des Sufiführers Nemat Ollah-e Vali (1331–1431),
zum anderen für den 6 Kilometer südlich gelegenen Schahzadeh-Garten bekannt.
Die Kuppel der Grabstätte und die beidem sind Minarette vollständig mit türkisenen Fliesen verkleidet.
Innen ist sie etwas spartanisch eingerichtet.
 
  Shahzadeh Gardens / Bagh-e Shahzadeh

Der Garten wurde 1850 angelegte.
Ein zentraler Wasserlauf mit Fontänen führt auf das Schloss zu.
Das natürliche Gefälle des Bodens treibt die Fontänen an.
Heute werden Teile des Schlosses als Restaurant genutzt.
 
Zeinoddin Zeinoddin Caravanserai

Die Caravanserai liegt auf halben Wege zwischen Kerman und Yazd.
Das Gebäude wurde renoviert und an westliche Standards angepasst.
Lediglich die "Zimmer" sind nur mit schweren Vorhängen voneinander getrennt.
Alles in allem ist die Carevanserai ausgesprochen gemütlich und auch sehr schön gelegen.
Hier zu übernachten lohnt sich auf jeden Fall.
Yazd Türme des Schweigens / Silent Towers

Die Türme des Schweigens dienten den Zoroastriern als Orte für Himmelsbestattungen.
Leichname wurden in die runden Türme gelegt, wo Fleisch und Weichteile von Vögeln gefressen wurden.
Die Knochen wurden in Felsgruben gesammelt und dann im Boden bestattet.
  Atashkadah / Fire Temple from 1934

Die ersten Feueraltäre wurden im Freien auf Hügeln errichtet.
Es wurde davon ausgegangen, dass man den Geist Gottes nicht in einen Raum schließen kann.
Mittlerweile werden Feuertempel genutzt, in denen das heilige Feuer permanent brennt.
Die Feuertempel sind bei weitem sparsamer ausgestattet wie die Moscheen.
War trotzdem ganz interessant so etwas zusehen.
  Freitagsmoschee / Masjed-e Jame

Die Moschee stammt dem 12. Jahrhundert.
Sie ist fast komplett mit blauen Fiesen verkleidet.
Nachts schaut das Eingangsportal mit seinen beiden Minaretten besonders schön aus.
  Dowlat Abad Garden / Bagh-e Dolat Abad

Der Garten wurde 1160 angelegt.
Der höchste Windturm des Landes (42m) kühlt das Hauptgebäude als natürliche Klimaanlage.
Er ist oktagonal gebaut. So kann Wind von allen Seiten genutzt werden.
Der Garten selbst besteht aus einem langen Wasserbecken, das von Zypressen gesäumt ist.
Auf dem übrigen Gelände werden Granatäpfel angebaut.
  Amir Chakhmaq Complex

Die dreigeschossige Fassade ist genau das was sie ist - nur eine Fassade.
Sie wurde gebaut um Paraden und ähnliches zu beobachten.
Tagsüber schaut das Gebäude ziemlich langweilig aus.
Aber sobald das Licht weg ist, werden Scheinwerfer eingeschaltet, die das ganze Gebäude in ein weiches Orange tauchen.
Die Springbrunnen die auf dem Platz stehen, werden mit 3-Farben LEDs in wechselnden Farben beleuchtet.
 
 
Shahzadeh Fazel Shrine

In dem Schrein liegt Fazel Ibn Mussa, ein Enkel von Imam Kazem
  Hazireh Mosque / Ruzeh-E Muhammadeyeh

Eine nette, kleine Moschee, die man sich anschauen kann wenn man gerade dort vorbei kommt.
 
Mesr Mesr

Ist ein kleiner Ort auf halben Weg zwischen Yazd und Damghan.
Rund um den Ort befinden sich kleinere Dünen, die mit wenig Aufwand bestiegen werden können.
Einen Sonnenuntergang / Sonnenaufgang auf eine Düne sitzend zu erleben hat schon was.

 
Damghan Imamzadeh Jafar Shrine

Wurde 1054 A.D. gebaut und ist das Mausoleum für Jafar ibn Ali, ein Nachkomme des dritten Imam Hossein.
Hinter dem Schrein steht ein Grabturm.
Gebaut wurde der Turm als Familiengrab 1087 A.D. Die Mauer besteht stellenweise aus Lehmziegel.
Vermutlich von einem Vorgängerbau aus der Zeit vor dem 11. Jh.
Interessant sind die Muster auf der Kuppel, die nur durch versetzen der Ziegelsteine entstanden sind.
  Pir-e Alamdar Tower

Ist ein Grabturm aus dem Jahr 1026.
 

 

  Freitagsmoschee / Jame Mosque / Seljuk Minaret / Seljuk Brick Minaret

Die Moschee hat ein sehr schönes Minarett in das durch das Versetzen von Ziegeln geometrische Muster gebaut wurden.
Das ist der der übliche Baustiel bei derartigen Bauten aus den 11. Jahrhundert
und ganz interessant einmal zu sehen.
 
  Golestan National Park

Ist ein auf einer Hochebene gelegener Nationalpark, in dem überwiegend Eichen wachsen.
 
Bojnord Mofakham Ayeneh Khaneh / Mofakham Mansion / Spiegelhaus Mofakham

Es gibt hier nicht wirklich etwas zu sehen.
Und das Spiegelhaus war geschlossen als ich da war.
Tus Haruniyah / Al-Ghazali Mausoleum

Das Gebäude stammt aus dem 13. Jahrhundert.
Scheich Imam Mohammad al-Ghazali ist hier begraben.
  Ferdowsi Tomb

Ferdowsi Tusi (940–1020 CE) ist vor Ort ein verehrter Poet.
1930 wurde das Mausoleum für ihn gebaut.
Mashhad Shrine of Imam Reza

In Mashad dreht sich alles um den Schrein des Imam Reza.
Der Imam-Reza-Schrein ist ein riesiger Gebäudekomplex der u.a. das Mausoleum von Imam Reza enthält.
Die Gebäude sind unglaublich aufwendig gestaltet. Kuppeln und Iwane sind vergoldet, Decken und Wände sind mit Spiegelmosaiken bedeckt.
Alles was sonst noch frei war, wurde mit kunstvollen Fliesen verkleidet.
Der Gebäudekomplex wird jährlich von 15 bis 20 Millionen Pilgern besucht.
Für die Photos musste wieder der Tablet meines Führers herhalten.
Reiseroute:    
 
     
   (c)  Jürgen Schilling  12.2014